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Stuzzicarelli al Peperoncino - Rustichella Eiernudeln mit Chili 250g
€4,75
Einzelpreis €19,00 pro kgStuzzicarelli al Peperoncino - Rustichella Eiernudeln mit Chili 250g
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Einzelpreis €19,00 pro kgMancini Penne Rigate 500 g – geriffelte Pasta aus eigenem Hartweizen
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Einzelpreis €10,90 pro kgMancini Mezze Maniche 500 g – kurze Röhrenpasta aus eigenem Hartweizen
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NächsteWas handwerkliche Pasta aus Italien wirklich unterscheidet
Zwei Zutaten, mehr braucht es nicht: Hartweizengrieß und Wasser. Genau deshalb entscheidet jedes Detail der Herstellung über das Ergebnis – es gibt nichts, hinter dem sich ein Fehler verstecken könnte. Industrielle Ware und handwerkliche italienische Pasta starten bei derselben Zutatenliste und landen auf völlig verschiedenen Tellern. Zwei Verfahren machen den Unterschied, und beide kosten Zeit.
Die Bronzematrize: warum eine raue Oberfläche kein Schönheitsfehler ist
Wird der Teig durch handgefertigte Bronzeformen gepresst, entsteht eine fein aufgeraute, poröse Oberfläche. Glatte Teflonmatrizen, wie sie die Großindustrie einsetzt, liefern eine makellos glänzende Nudel – und genau daran gleitet die Sauce ab. Bronzegezogene Pasta erkennst du am matten, fast mehligen Schimmer. Nimm eine Nudel in die Hand: Sie fühlt sich leicht kreidig an, nicht seidig. Diese Mikrostruktur ist der Grund, warum ein Sugo am Ende auf der Nudel sitzt und nicht in der Pfanne bleibt.
Langzeittrocknung: Zeit statt Hitze
Große Anlagen trocknen Nudeln in drei bis vier Stunden bei teils über 90 °C. Das ist effizient und zerstört dabei Aroma und Eiweißstruktur. Rustichella d'Abruzzo lässt sich je nach Format 24 bis 56 Stunden Zeit, bei rund 40 bis 45 °C. Das Ergebnis schmeckst du nicht nur, du hörst es: Gute Pasta bricht mit einem hellen, glasigen Knacken statt dumpf zu zerbröseln. Und sie verzeiht dir eine Minute zu viel im Topf, ohne weich zu werden. Woran du Qualität schon am Etikett erkennst, haben wir in unserem Beitrag Woran du gute Pasta erkennst ausführlich aufgeschrieben.
Welches Pastaformat zu welcher Sauce passt
Die Formenvielfalt Italiens ist keine Folklore, sondern angewandte Physik. Jede Form hat eine Aufgabe: tragen, fassen oder festhalten. Wer das einmal verstanden hat, kauft Nudeln nie wieder nach Zufall – und rettet nebenbei jedes Gericht, bei dem bisher die halbe Sauce im Topf blieb.
Lange Formate: für alles, was fließt
Öl, Butter, dünne Tomatensaucen und Meeresfrüchte brauchen Fläche, keine Höhlen. Klassische Spaghetti Nr. 33 von Cav. Giuseppe Cocco oder die Spaghetti von Rustichella d'Abruzzo sind die verlässliche Bühne für Aglio e Olio, Cacio e Pepe und ein gutes Sugo. Die flachen Linguine Nr. 34 nehmen ölbasierte Saucen noch großzügiger auf – die klassische Wahl zu Vongole und allem aus dem Meer. Für sehr feine Brühen und leichte Saucen greifst du zu den hauchdünnen Capellini Nr. 30. Und für die römische Amatriciana zu Bucatini, deren Kanal die Sauce zusätzlich von innen führt – als Bucatini Nr. 53 von Cocco oder als Bucatini von Rustichella.
Röhren und Spiralen: für alles Stückige
Sobald Fleisch, Gemüsewürfel oder Hülsenfrüchte im Spiel sind, braucht es Formate, die fassen statt tragen. Die geriffelten Rigatoni Nr. 37 und die Rigatoni von Rustichella sind die naheliegendste Wahl für ein langsam geschmortes Ragù; wer es großzügiger mag, nimmt die Rigatoni Giganti N.61. Der Allrounder für Tomaten- und Fleischsaucen bleiben die Penne Rigate, deren feine Längsrillen die Sauce außen halten, während die Röhre sie innen führt. Die kurzen, bauchigen Bombolotti N.110 sammeln Guanciale und Auberginenwürfel regelrecht in sich – die Nudel der römischen Trattoria. Spiralen wie die Fusilli Nr. 43, der Fusillo Gigante N.86 oder die korkenzieherartigen Cavatappi N.102 halten Pesto und stückige Gemüsesaucen zwischen ihren Windungen fest. Für Aufläufe sind die Conchiglie von Rustichella und die Conchiglia Nr. 88 gemacht: Muscheln, die sich im Ofen mit Sauce und Käse füllen.
Regionale Spezialitäten und Eierpasta
Manche Formate sind ohne ihr Herkunftsgericht kaum zu denken. Die apulischen Orecchiette Nr. 59 und die Orecchiette von Rustichella gehören zu Cime di Rapa, die sardischen Gnocchetti Sardi Nr. 60 zu kräftigen Wurstsaucen. Zu Pesto Genovese aus unserer Pesto-Auswahl gehören die ligurischen Trofie, deren Drehung die Öl-Emulsion mechanisch festhält – erhältlich als Trofie N.114 von Cocco und als Trofie von Rustichella. Die geröstete Fregola Sarda Tostata bringt eine nussige Note in Suppen und Muschelgerichte. Und dann ist da die Eierpasta: Cav. Giuseppe Cocco arbeitet mit einem Eianteil von 33,5 %, von Hand auf einer Matassatrice zu Nestern gelegt. Die Tagliatelle Nr. 13 sind die klassische Begleitung zum Ragù alla Bolognese, die etwas breiteren Fettuccine Nr. 14 tragen Butter- und Sahnesaucen, die feinen Taglierini Nr. 11 gehören in klare Brühen. Ausführlicher haben wir die Zuordnung im Beitrag Welche Pasta passt zu welcher Sauce beschrieben.
Zwei Häuser, zwei Handschriften
Die beiden Manufakturen, die unser Pasta-Sortiment prägen, liegen keine 60 Kilometer auseinander – und arbeiten doch spürbar verschieden.
Cav. Giuseppe Cocco aus Fara San Martino
Fara San Martino am Fuß des Majella-Massivs gilt als eine der Wiegen der italienischen Pasta, und der Grund dafür liegt im Boden: Die Quelle des Aventino liefert außergewöhnlich weiches, kalkarmes und konstant kaltes Bergwasser, das eine langsame, gleichmäßige Teigentwicklung begünstigt. Cocco verarbeitet es an historischen Maschinen zu einem Teig, der beim Trocknen nicht reißt und im Topf seinen Kern behält. Die Nummerierung der Formate – N.33, N.53, N.110 – ist dabei kein Marketing, sondern gewachsene Werkstattordnung. Bei OLIPASO findest du 23 dieser Formate, von den Trafila-Ruvida-Klassikern bis zu den handgerollten Garganelli N.26 aus der Romagna-Tradition.
Rustichella d'Abruzzo aus Pianella
Rustichella führt die Familie Peduzzi seit 1924 – heute in der vierten Generation. Das Sortiment ist eines der breitesten handwerklichen Italiens: über 25 Formate allein bei uns, dazu Sughi, Pesto und Cremes, die aus demselben Haus stammen und entsprechend aufeinander abgestimmt sind. Charakteristisch sind außerdem die alten Getreidesorten. Die Bio-Spaghetti aus Senatore-Cappelli-Grieß ergeben Nudeln mit deutlich kräftigerem, fast brotigem Eigengeschmack – eine Empfehlung für alle, die Pasta pur mit gutem Olivenöl essen und dabei etwas schmecken wollen. Wer es scharf mag, findet mit den Stuzzicarelli al Peperoncino Eiernudeln, die die Würze bereits im Teig tragen. Das komplette Programm zeigt die Rustichella-Herstellerseite.
Häufige Fragen zu italienischer Pasta
Woran erkenne ich bronzegezogene Pasta?
An der Oberfläche: Sie ist matt, hell bestäubt und fühlt sich leicht rau bis kreidig an, während industrielle Teflonware glatt glänzt. Auf der Packung steht der Hinweis meist als „trafilata al bronzo". Ein zweites Indiz ist das Kochwasser – bronzegezogene Nudeln geben mehr Stärke ab und trüben es deutlich stärker ein.
Warum ist handwerkliche Pasta teurer als Supermarktware?
Weil Zeit der teuerste Produktionsfaktor ist. Eine Trocknung über 24 bis 56 Stunden bindet Anlagen, die industriell in derselben Zeit ein Vielfaches produzieren würden. Dazu kommen Hartweizengrieß mit hohem Proteingehalt und Bronzematrizen, die verschleißen und ersetzt werden müssen. Gerechnet auf die Portion bleibt der Unterschied allerdings überschaubar – bei rund 8 bis 10 Euro pro Kilo liegt eine Portion bei etwa 80 Cent.
Wie koche ich Pasta richtig al dente?
Ein Liter Wasser pro 100 Gramm Nudeln, zehn Gramm Salz pro Liter, erst salzen wenn es kocht. Wichtiger als die Packungsangabe ist der Biss: Nimm zwei Minuten vor Ende eine Nudel heraus und probiere. Handwerkliche Pasta braucht oft ein bis zwei Minuten länger als Industrieware und bleibt dafür in einem deutlich breiteren Zeitfenster bissfest.
Warum soll ich Nudelwasser aufheben?
Die gelöste Stärke ist ein Emulgator. Eine Kelle Kochwasser in der Pfanne verbindet Fett und Wasser zu einer sämigen Sauce, die an der Nudel haftet, statt sich zu trennen. Genau das meint der italienische Begriff „mantecare" – und genau deshalb gehört Pasta die letzte Minute in die Pfanne, nicht auf den Teller.
Was ist der Unterschied zwischen Hartweizen- und Eierpasta?
Pasta di semola besteht nur aus Hartweizengrieß und Wasser, ist fester im Biss und die Basis fast aller süditalienischen Gerichte. Eierpasta enthält zusätzlich Ei – bei Cav. Giuseppe Cocco 33,5 % – wird dadurch zarter, poröser und saugfähiger. Sie ist die traditionelle Wahl Norditaliens zu Butter-, Sahne- und Fleischsaucen.
Wie lange ist Trockenpasta haltbar?
Zwei bis drei Jahre, trocken und dunkel gelagert. Angebrochene Packungen gehören in ein verschlossenes Gefäß, weniger wegen der Haltbarkeit als wegen der Aromen aus der Umgebung – Hartweizengrieß nimmt Gerüche an.
Italienische Pasta bei OLIPASO bestellen
Such dir zuerst die Sauce aus, dann die Form – so herum funktioniert es am besten. Ein Ragù, das seit dem Nachmittag auf dem Herd steht, verdient Rigatoni oder Tagliatelle; ein Aglio e Olio am Dienstagabend verdient Spaghetti, die ihr Öl halten. Beides findest du hier in handwerklicher Qualität aus den Abruzzen und den Marken.
Zwei Formate genügen für fast jedes Gericht: ein langes für ölige Saucen, ein kurzes für alles Stückige. Wie du deinen Vorrat rund um diese beiden aufbaust und welche haltbaren Zutaten dazu passen, zeigen wir dir in den 12 Basics der italienischen Vorratskammer – inklusive Checkliste zum Ausdrucken.
Leg dein Format in den OLIPASO Warenkorb – und wenn du unschlüssig bist: Nimm zwei, Pasta wartet geduldig. Jetzt im Shop online kaufen.
