Orecchiette Nr. 59 Caserecci di Semola 500g

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Hartweizengrieß, Wasser

Nährwerte pro 100 g
Energiewert 360 kcal / 1507 kJ
Eiweiß 13,00 g
Kohlenhydrate 70,20 g
Davon Zucker 3,40 g
Ballaststoffe 3,00 g
Fett 1,50 g
Davon gesättigte Fettsäuren 0,30 g
Salz 0,01 g
Kochzeit 16-18 Minuten

Orecchiette Nr. 59 von Cav. Giuseppe Cocco – die kleinen Ohren aus den Abruzzen

Orecchiette, die „kleinen Öhrchen", gehören zu den geselligsten Pastaformen Italiens: Ihre konkave Mulde und die raue Oberfläche sind wie geschaffen dafür, Sauce einzufangen und festzuhalten. In der Version Nr. 59 aus der Linie Caserecci di Semola bringt das Pastificio Cav. Giuseppe Cocco diese Form auf ihr höchstes Niveau – handwerklich geformt in Fara San Martino, dem legendären Pasta-Dorf der Abruzzen. Eine Orecchietta, die schmeckt, wie Pasta früher einmal geschmeckt hat.

Was diese Orecchiette von Supermarkt-Pasta unterscheidet

Bronzezug statt glatter Industrieform

Der wohl wichtigste Unterschied liegt in der Oberfläche. Industrielle Massenpasta wird meist durch glatte Teflonmatrizen gepresst – das Ergebnis ist glatt und etwas glitschig, Sauce perlt einfach ab. Cocco presst den Teig stattdessen durch raue Bronzeformen (trafila al bronzo). Das schenkt der Orecchietta ihre charakteristisch poröse, leicht raue Oberfläche, an der jede Sauce hervorragend haftet. Du schmeckst den Unterschied im ersten Bissen – die Pasta und die Sauce werden eins.

Langsame Trocknung statt industrieller Eile

Während Industriepasta oft in wenigen Stunden bei hoher Hitze getrocknet wird – was Aroma und Struktur leidet –, lässt Cocco seine Pasta langsam und schonend in der reinen, gut belüfteten Bergluft der Abruzzen trocknen. Diese Geduld bewahrt die Eiweißqualität, die nussigen Aromen des Hartweizens und sorgt für jenen festen Biss, der auch nach dem Kochen erhalten bleibt. Pasta, die nicht verklebt, sondern al dente bleibt.

Hartweizengrieß und Quellwasser aus Fara San Martino

Die alten Pastameister von Fara San Martino sagten, vier Dinge machten gute Pasta aus: Bergweizen, Quellwasser, reine Luft und das Können der Hände. Cocco bleibt diesem Credo treu. Hochwertiger Hartweizengrieß (Semola di grano duro) wird mit kaltem Quellwasser in der langsam drehenden Knetmaschine zu einem festen, homogenen Teig verbunden. Das Wasser der Region, gespeist aus den Quellen der Maiella-Berge, gilt als ein Geheimnis hinter dem Ruf dieses kleinen Ortes, der seit Generationen für die beste Pasta Italiens steht.

So kochst du die Orecchiette und wozu sie passen

Die Mulde der Orecchiette macht sie zum perfekten Partner für kräftige, stückige Saucen. Der Klassiker schlechthin: Orecchiette mit Stängelkohl (cime di rapa), Knoblauch, Sardelle und Chili. Ebenso wunderbar zu Sugo mit Wurst oder Hackfleisch, zu Tomatensaucen mit Ricotta salata oder zu einem Gemüseragù, das sich in den kleinen Schälchen sammelt. Koche sie in reichlich Salzwasser al dente – durch den Bronzezug brauchen sie meist eine Spur länger als Industriepasta und bleiben dabei wunderbar bissfest. Tipp: ein, zwei Löffel Kochwasser zur Sauce geben, dann verbindet sich alles zu einer cremigen Einheit.

Pastificio Cav. Giuseppe Cocco – Pasta come una volta seit 1916

Die Geschichte der Familie Cocco beginnt 1916, als Domenico Cocco als junger Mann das Handwerk in einem Pastificio von Fara San Martino erlernte. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs barg sein Sohn Giuseppe die alten Maschinen aus den Trümmern und setzte sie wieder instand – bis heute entsteht die Pasta nach denselben sorgfältigen, geduldigen Methoden. „La pasta come una volta", die Pasta wie früher, ist hier kein Werbeslogan, sondern gelebte Tradition. Wer diese Orecchiette wählt, entscheidet sich für echtes Handwerk statt anonymer Massenware.

Was macht die Cocco-Orecchiette hochwertiger als Supermarkt-Pasta? Vor allem der Bronzezug und die langsame Trocknung: Die raue, durch Bronzeformen gepresste Oberfläche hält Sauce deutlich besser als glatte Industriepasta, und die schonende, langsame Lufttrocknung bewahrt Aroma, Nährstoffe und den festen Biss. Dazu kommen hochwertiger Hartweizengrieß und reines Quellwasser aus den Abruzzen.

Wozu passen Orecchiette am besten? Klassisch zu Stängelkohl (cime di rapa) mit Knoblauch und Sardelle, ebenso zu Wurst- oder Hackfleisch-Sugo, Tomatensaucen und Gemüseragùs. Ihre konkave Form fängt stückige Saucen ideal ein. Am besten al dente kochen und mit etwas Pastawasser zu einer cremigen Sauce verbinden.

Warum brauchen die Orecchiette etwas länger zum Kochen? Durch die langsame Trocknung und die dichte, bronzegezogene Struktur garen sie etwas gemächlicher als industrielle Schnellpasta – genau das sorgt aber für den festen, anhaltenden Biss. Orientiere dich an der Packungsangabe und probiere kurz vor Ende.


GIUSEPPE COCCO

Zona Artigianale, 15
66015 Fara San Martino

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