Mancini Spaghetti 500 g – Pasta aus eigenem Hartweizen
Auf Lager - Versandbereit
| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 365 kcal / 1533 kJ |
| Eiweiß | 13,40 g |
| Kohlenhydrate | 75,00 g |
| Davon Zucker | 3,60 g |
| Ballaststoffe | 2,50 g |
| Fett | 1,10 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,22 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 9-11 Minuten |
Auf der Packung dieser Spaghetti steht ein Jahr, das Erntejahr. Bei getrockneter Pasta ist das ungewöhnlich – und zugleich der kürzeste Weg zum Verständnis dessen, was in Monte San Pietrangeli anders läuft: Hier kauft niemand Grieß für die Nudeln ein. Der Weizen wächst auf den Feldern rund um den eigenen Hof, wird wenige Meter weiter vermahlen und verlässt den Betrieb erst wieder als fertiges Pasta Produkt.
Pasta, die auf dem eigenen Feld beginnt
1938 gründete Mariano Mancini den Familienbetrieb in den Marken, jener Region zwischen Apennin und Adria, die für ihre Hügel, ihren Verdicchio und ihre stille Beharrlichkeit bekannt ist. Sein Enkel Massimo, studierter Agronom, drehte die übliche Reihenfolge um: Statt einen Pastahersteller zu gründen und Weizen einzukaufen, baute er 2010 die Pastaproduktion in den bestehenden Ackerbau hinein.
Ein Pastificio mitten im Weizen
Die Wege sind kurz: Der Weizen für die Nudeln wächst auf den umliegenden Feldern, wird nach der Ernte ohne chemische Behandlung eingelagert und wenige Meter weiter vermahlen. Anbau, Fruchtfolge und Sortenwahl liegen in einer Hand – Mancini arbeitet bei diesem Produkt nach den Regeln der Buona Pratica Agricola. Für dich heißt das vor allem eines: Du weißt bei dieser Packung Spaghetti nicht nur, wer sie gemacht hat, sondern auch, wo der Weizen für die Nudeln dafür stand.
Jede Ernte schmeckt ein wenig anders
Weil der Weizen des Pastificio aus einem einzigen Anbaujahr und von eigenen Feldern stammt, ist diese Pasta kein normiertes Industrieprodukt. Regen, Sonne und Bodenreife prägen jedes Jahr ein klein wenig anders – Mancini druckt das Erntejahr deshalb auf die Packung und legt einen QR-Code dazu, über den sich die Herkunft nachvollziehen lässt. Die Sortenwahl für die Nudeln, wie San Carlo oder Levante trifft der Betrieb gemeinsam mit Agronomen: Die eine bringt Elastizität in den Teig, die andere Struktur.
Was genau diese Spaghetti ausmacht
- Weizen aus Eigenanbau in den Marken – Anbau und Vermahlung erfolgen im Pastificio des Familienbetrieb, das Jahr der Ernte und ein QR-Code stehen auf der Packung.
- Runde Bronzematrize – sie hinterlässt eine matte, mehlig-raue Oberfläche, an der Öl und Sauce spürbar besser haften als an glatt gezogener Pasta.
- 36 Stunden Trocknung bei 36 bis 46 °C – die niedrige Temperatur schont Aroma und Eiweißgerüst und sorgt für den kernigen Biss, der auch nach dem Schwenken in der Pfanne bleibt.
- Klares Kaliber: 2,2 mm Stärke, 260 mm Länge – kräftig genug für Vongole und Amatriciana, fein genug für Aglio e Olio. Zutaten: Hartweizengrieß und Wasser. Mehr braucht dieses Produkt nicht.
2,2 Millimeter, 260 Millimeter
Der Durchmesser ist bewusst gewählt. Bei 2,2 mm bleibt in der Mitte des Strangs auch nach zehn Minuten Kochzeit ein Kern, der Widerstand gibt – die Grundlage für echtes al dente. Die Länge von 26 Zentimetern liegt leicht über dem Standardmaß und macht das Aufdrehen auf der Gabel angenehm, ohne dass die Nudel im Topf bricht.
Bronzematrize: raue Oberfläche, mehr Halt
Teflonmatrizen liefern glänzende, glatte Pasta – hübsch anzusehen, aber die Sauce rutscht ab. Der Bronzeeinsatz reißt die Oberfläche der Nudeln beim Durchpressen mikroskopisch auf. Das kostet Zeit und verschleißt Material, gibt dem Produkt aber jene poröse Haut, die Emulsionen aus Nudelwasser, Öl und Käse regelrecht festhält. Wenn du eine Cacio e Pepe schon einmal an zu glatter Pasta hast scheitern sehen, kennst du den Unterschied.
36 Stunden bei 36 bis 46 °C
Industriell getrocknete Pasta ist in wenigen Stunden fertig – bei Temperaturen, die den Grieß leicht karamellisieren lassen und Aroma kosten. Mancini nimmt sich für die Spaghetti anderthalb Tage und bleibt dabei unter 46 °C. Das Ergebnis riecht im trockenen Zustand nach Getreide, nicht nach nichts, und trübt das Kochwasser weniger stark ein.
So kochst du sie al dente – und was dazu passt
Reichlich Wasser, kräftig salzen, 9 bis 11 Minuten. Willst du die Spaghetti in der Pfanne fertig ziehen – und das lohnt sich bei dieser Oberfläche –, hol sie zwei Minuten früher heraus und gib eine Kelle Nudelwasser dazu. Die freigesetzte Stärke bindet die Sauce, ohne dass Sahne nötig wird.
Klassisch passen puristische Saucen, bei denen die Nudeln selbst schmeckbar bleiben: Aglio e Olio mit einem guten nativen Olivenöl extra, Cacio e Pepe mit Pecorino Romano, Spaghetti alle Vongole oder eine Amatriciana. Wie du Qualitätspasta generell erkennst, erklären wir in unserem Magazinbeitrag zu Bronzematrize und Langzeittrocknung. Weitere Formate und Nudeln aus Italien findest du in unserer Pasta-Kategorie. Mehr über den Betrieb, die Sortenwahl und die Trocknungsrezepturen der einzelnen Formate liest du auf unserer Herstellerseite zu Mancini Pastificio.
Häufige Fragen zu den Mancini Spaghetti
Wie lange müssen die Spaghetti kochen? Der Hersteller gibt für dieses Produkt 9 bis 11 Minuten an. Für die Zubereitung in der Pfanne rechnest du etwa zwei Minuten weniger und lässt die Pasta im Sugo fertig garen.
Was ist an Hartweizen aus Eigenanbau anders? Mancini kontrolliert in seinem Pastificio die gesamte Kette vom Saatgut bis zur Packung und verarbeitet den Weizen eines einzigen Anbaujahres. Dadurch ist die Sortenwahl gezielt auf die Pastaherstellung ausgerichtet – und das Erntejahr auf der Packung nachvollziehbar.
Sind die Spaghetti vegan? Ja. Sie enthalten ausschließlich Hartweizengrieß und Wasser, keine Eier und keine Zusatzstoffe. Glutenfrei sind sie naturgemäß nicht.
Wie viel Pasta rechne ich pro Person? Als Hauptgericht 100 bis 125 g, als Primo Piatto rund 80 g. Die 500-g-Packung reicht damit für vier bis fünf Portionen.
Wie lagere ich die Spaghetti? Kühl, trocken und dunkel, am besten in der Originalverpackung. Geöffnet halten sie sich luftdicht verschlossen problemlos bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum.
Mancini Spaghetti bei OLIPASO in den Warenkorb legen
Ein Feld Weizen, ein Erntejahr, ein Produkt, zwei Zutaten: Diese Spaghetti erzählen ihre Herkunft mit, ohne dass du dafür etwas anderes tun müsstest als sie zu kochen. Die 500-g-Packung findest du im Shop bei OLIPASO – leg sie in den Warenkorb und probier den Unterschied selbst.
Die Spaghetti sind der Einstieg in eine Reihe, die durchgehend nach demselben Prinzip funktioniert: Alle Formate von Mancini Pastificio Agricolo entstehen aus Hartweizen der eigenen Felder in den Marken.
MANCINI
