Rigatoni Giganti Nr. 61 Caserecci di Semola 500g
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 360 kcal / 1507 kJ |
| Eiweiß | 13,00 g |
| Kohlenhydrate | 70,20 g |
| Davon Zucker | 3,40 g |
| Ballaststoffe | 3,00 g |
| Fett | 1,50 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,30 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 12-14 Minuten |
Rigatoni Giganti Nr. 61 von Cav. Giuseppe Cocco – Abruzzen
Die Rigatoni Giganti von Cav. Giuseppe Cocco sind kein zurückhaltendes Format, sondern kräftige, weit geöffnete Röhren mit tief eingeschnittenen Rillen – gemacht für die großen Sonntagssaucen, die stundenlang auf dem Herd stehen dürfen. Wo eine feine Bandnudel kapitulieren würde, fängt die N.61 erst an.
Was die Rigatoni Giganti N.61 besonders macht
- Doppelt gefangen: tiefe Außenrillen (rigate) und ein großzügiger Hohlraum – die Sauce haftet außen und sammelt sich innen. Jeder Bissen bringt sie mit.
- Giganti heißt wörtlich: spürbar größer und dickwandiger als Standard-Rigatoni. Das gibt Biss, Volumen und ein Mundgefühl, das nach Trattoria schmeckt, nicht nach Beilage.
- Rau auf Bronze gezogen: die traditionelle Bronzematrize schneidet die Rillen scharf und lässt die Oberfläche porös – deshalb gleitet hier nichts ab.
- 13 Minuten für einen echten Kern: die dicke Wandstärke braucht Zeit und dankt es mit einer Bissfestigkeit, die auch im Ofen erhalten bleibt.
Die Architektur einer großen Röhre
Rigatoni verdanken ihren Namen den righe, den Rillen. Bei der N.61 sind sie nicht dekorativ, sondern konstruktiv: Sie vergrößern die Oberfläche und geben der Sauce hunderte kleine Kanten zum Festhalten. Dazu kommt der weite Schnitt der Röhre – breit genug, dass Fleischragù, Erbsen oder Guanciale-Würfel hineinwandern statt am Tellerboden liegen zu bleiben. Diese Kombination aus Rille und Volumen ist der Grund, warum kräftige Saucen mit diesem Format einfach besser funktionieren.
Geboren aus dem Wasser von Fara San Martino
Fara San Martino in den Abruzzen gilt als eine der Wiegen der italienischen Pasta. Kaltes, weiches Quellwasser aus dem Maiella-Massiv verbindet sich hier mit sorgfältig ausgewähltem Hartweizengrieß zu einem festen, homogenen Teig. Cav. Giuseppe Cocco bleibt diesem Ursprung treu – Qualität vor Tempo, seit Generationen.
Warum die dicke Wand Zeit braucht
Nach dem langsamen Kneten in der Gramola wird die Pasta über viele Stunden bei niedriger Temperatur getrocknet – come una volta, wie einst. Bei einem so massiven Format ist das entscheidend: Nur schonende Trocknung bringt die Feuchtigkeit gleichmäßig aus der dicken Wand, ohne dass die Röhre reißt. Industrielle Schnelltrocknung würde genau hier scheitern.
Das Ergebnis auf dem Teller
Rigatoni, die auch nach 13 Minuten ihre Form und ihren Kern behalten, nach Getreide duften und die Sauce nicht abwerfen. Kräftig, ehrlich, unverkennbar handwerklich.
So kommt die Rigatoni Giganti N.61 am besten zur Geltung
Dieses Format hat keine Angst vor großen Aromen – im Gegenteil, es fordert sie ein. Zarte Öl-Saucen laufen an ihm vorbei, deftige Sugos finden ein Zuhause.
Die Klassiker – Ragù, Amatriciana, Arrabbiata
Ein langsam geschmortes Ragù alla Bolognese ist der Idealfall: Fleisch und Sauce sammeln sich in der Röhre, die Rillen tragen den Rest. Ebenso großartig: Amatriciana mit Guanciale und Pecorino, eine feurige Arrabbiata oder eine Norma mit Auberginen und Ricotta salata. Wichtig – die Pasta immer mit etwas Kochwasser in der Pfanne fertigziehen, damit sich Sauce und Nudel wirklich verbinden.
Aus dem Ofen: Pasta al forno
Hier spielt die N.61 ihre größte Stärke aus. Rigatoni etwa zwei Minuten vor Ende der Kochzeit abgießen, mit Sugo und Béchamel oder Mozzarella mischen und überbacken. Die dicke Wand hält dem Ofen stand, wo dünnere Formate matschig werden – und die aufgestellten Röhren bekommen oben goldene, knusprige Ränder.
Hol dir die Sonntagsküche der Abruzzen nach Hause: Leg die Rigatoni Giganti N.61 in den Warenkorb bei Olipaso und probier aus, was ein Format bewirkt, das für große Saucen gebaut wurde.
GIUSEPPE COCCO
