Trofie Nr. 114 La Pasta di Una Volta 500g
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 360 kcal / 1507 kJ |
| Eiweiß | 13,00 g |
| Kohlenhydrate | 70,20 g |
| Davon Zucker | 3,40 g |
| Ballaststoffe | 3,00 g |
| Fett | 1,50 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,30 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 10-12 Minuten |
Trofie Nr. 114 – die handgedrehte Spezialität aus Ligurien, gefertigt in den Abruzzen
Die Trofie Nr. 114 aus dem Pastificio Cav. Giuseppe Cocco sind kurze, spindelförmig gedrehte Nudeln aus reiner Semola di grano duro – eine ligurische Spezialität, die im Pastificio in Fara San Martino nach den Methoden der Linie La Pasta di Una Volta hergestellt wird. Ihre charakteristische, leicht gedrehte Form geht auf die handgerollten Variante zurück, wie sie in den Küchen rund um Recco und Camogli seit Generationen zubereitet werden – traditionell als perfekter Partner für das berühmte ligurische Pesto alla Genovese. Dieser Artikel gehört zu den Klassikern aus dem Sortiment des Cav. Cocco.
Was die Trofie Nr. 114 zu echter Handwerkspasta macht
Was diesen Artikel von industriell gefertigter Massenware unterscheidet, beginnt mit dem Rohstoff. Das Pastificio Cev. Giuseppe Cocco verwendet ausschließlich italienischen Hartweizengrieß höchster Qualität – eine fein vermahlene Semola aus den besten Anbaugebieten Italiens – und vermählt sie mit weichem, mineralarmem Quellwasser direkt aus dem Maiella-Massiv. Dieses Wasser ist seit dem 16. Jahrhundert der Grund, weshalb sich rund um Fara San Martino eine bedeutende Pasta-Tradition entwickeln konnte: Sein niedriger Kalkgehalt verbindet sich besonders gut mit Semola und sorgt für einen elastischen, gleichmäßigen Teig, der die typische Spindelform sauber annimmt und beim Kochen nicht zerfällt.
Geformt wird der Teig anschließend durch traditionelle Bronzematrizen statt durch die in der Industrie übliche Teflonform. Das Ergebnis ist eine mikroskopisch raue, leicht poröse Oberfläche, an der Saucen messbar besser haften – ein Detail, das gerade bei Trofie entscheidend ist, denn ein cremiges Pesto soll die gedrehte Spindel umhüllen, nicht am Tellerrand zurückbleiben. Genauso wichtig ist die anschließende Trocknung: Während industrielle Pasta in wenigen Stunden bei bis zu 110 °C getrocknet wird, lässt das Pastificio die Nudeln bis zu 56 Stunden bei niedriger Temperatur trocknen. Die Stärke- und Eiweißstruktur der Semola bleibt dabei intakt, die Nudel behält ihren Biss und entwickelt jenen leichten, fast brotigen Eigengeschmack, der echte Pasta artigiano auszeichnet.
Hinzu kommt die Form selbst: Die Nr. 114 sind etwa drei bis vier Zentimeter lang, an den Enden spitz zulaufend und in der Mitte leicht gedreht – eine Form, die auf das handgerollte Original aus Ligurien zurückgeht. Diese Drehung ist nicht dekorativ, sondern funktional. Sie schafft Oberfläche, Kanten und kleine Vertiefungen, in denen sich Pesto, Olivenöl oder Sugo verankern können. Wer einmal Trofie mit Pesto auf dem Teller hatte, kennt den Effekt: Jede einzelne Nudel ist gleichmäßig grün, das Pesto klebt nicht zusammen, sondern verteilt sich vollständig auf der Pasta.
Was das auf dem Teller bedeutet
In der Summe ergeben diese Eigenschaften eine Pasta, die selbst kalt im Pastasalat ihre Form und Biss behält, die Sauce sichtbar bindet und mit ihrem dezenten Aroma aus Hartweizengrieß auch puristische Zubereitungen wie Olivenöl, Knoblauch und Pinienkerne selbstbewusst trägt. Beim Abgießen zeigt sich ein verlässliches Erkennungsmerkmal echter Pasta artigiano: Das Kochwasser ist deutlich trüber und stärkereicher als bei industrieller Ware. Diese Stärke ist Gold wert – mit einem Schöpflöffel davon lässt sich jedes Pesto in Sekunden zur cremigen Emulsion binden, ohne dass die Sauce dabei ölig wird.
Geschmack, Biss und Charakter
Die Trofie Nr. 114 von Giuseppe Cocco schmecken nach dem, was Pasta eigentlich schmecken sollte: nach Hartweizengrieß, leicht nussig, mit jener feinen Süße, die nur durch lange Trocknung entsteht. Im Mund zeigt sich ein präziser, kräftiger Biss – die kurzen Spindeln behalten auch nach dem Abgießen ihre Spannung und werden nicht weich. Die raue Bronzeoberfläche fühlt sich leicht griffig an und liefert genau jene Textur, die im Zusammenspiel mit cremigen Saucen für den charakteristischen ligurischen Genuss sorgt.
Die Form: warum gerade Trofie?
Die Nudelform stammt ursprünglich aus dem ligurischen Hinterland, wo sie traditionell zu Hause auf einem bemehlten Holzbrett von Hand gerollt wurden – ein winziges Stück Teig aus Semola zwischen Handballen und Brett, mit einer schnellen, schrägen Bewegung zur Spindel gedreht. Die industriell unmögliche Handbewegung lässt sich nicht eins zu eins reproduzieren, aber das Pastificio Giuseppe Cocco kommt der Originalform mit Bronzeziehung und sorgfältiger Trocknung erstaunlich nahe. Wichtig ist: Trofie sind keine kleinen Fusilli – sie sind kürzer, kompakter und besitzen jene typische asymmetrische Drehung, die nur bei dieser Pastasorte zu finden ist. In dieser Verbindung aus Handwerk und Form liegt der Charakter dieses Artikels.
Trofie, Trofiette, Gnocchetti – die Unterschiede
Trofie sind etwa drei bis vier Zentimeter lang und werden gelegentlich mit Trofiette (etwas kürzere Variante) oder mit sardischen Gnocchetti (Malloreddus) verwechselt. Sie sind glatter und schlanker als Gnocchetti, dafür länger und weniger geriffelt. Der entscheidende Unterschied: Trofie sind die ligurische Form schlechthin und damit untrennbar mit Pesto verbunden. Auch innerhalb des Sortiments von Cav. Cocco ist dieser Artikel klar identifizierbar – die Nummerierung Nr. 114 verweist auf eine feste Position in der Linie La Pasta di Una Volta. Die klassische Heimat dieser Variation ist die Region rund um Recco, Sori und Camogli an der ligurischen Riviera, wo sie bis heute in Familienbetrieben von Hand gerollt werden – ein Handwerk, das vor allem von älteren Frauen, den sogenannten trofiaie, beherrscht wird und das die Pasta artigiano in ihrer reinsten Form verkörpert.
Zubereitung und Kochzeit
Diese Nudeln benötigen aufgrund ihrer kompakten Form eine etwas längere Kochzeit als andere kurze Pastasorten: In reichlich sprudelndem Salzwasser sind sie nach etwa 9 bis 11 Minuten al dente. Wer den klassisch ligurischen Weg gehen möchte, gibt etwa zwei Minuten vor Garende noch in Würfel geschnittene Kartoffeln und Bohnen ins Kochwasser – das ist die traditionelle Art, Trofie al Pesto in Ligurien zu servieren. Vor dem Abgießen unbedingt eine Tasse des stärkehaltigen Kochwassers aufbewahren, um das Pesto zu emulgieren. Niemals heißes Pesto direkt erhitzen – das Basilikum würde bitter und das Öl ölig.
Passende Saucen und klassische Gerichte
Der unangefochtene Klassiker sind Trofie al Pesto Genovese – die ligurische Nationalkombination aus handgedrehter Pasta, Basilikum, Pinienkernen, Knoblauch, Parmigiano Reggiano, Pecorino Sardo und nativem Olivenöl extra, traditionell mit Kartoffeln und grünen Bohnen serviert. Daneben passen sie hervorragend zu hellem Walnusspesto (Salsa di Noci), zu einem cremigen Zucchini-Sugo mit Zitronenzeste, zu Saucen mit frischen Meeresfrüchten und Kirschtomaten oder zu einer einfachen Aglio-Olio-Variante mit gerösteten Mandeln. Auch in lauwarmen Pasta-Salaten mit gegrilltem Gemüse zeigt der Artikel seine Stärken, weil die Spindeln Form und Biss auch nach dem Erkalten halten.
Cav. Giuseppe Cocco – Pasta-Manufaktur seit 1916
Das Pastificio Cav. Giuseppe Cocco wurde 1916 in Fara San Martino am Fuß der Maiella in den Abruzzen gegründet – einem Ort, der seit dem 16. Jahrhundert für seine Pasta-Tradition bekannt ist. Das Familienunternehmen hat sich der handwerklichen Herstellung verschrieben und produziert bis heute ohne industrielle Beschleunigung: Bronzeziehung, frisches Quellwasser aus der Maiella und mehrtägige Lufttrocknung bei niedriger Temperatur sind hier kein Marketing-Versprechen, sondern Alltag im Betrieb. Mit der Linie La Pasta di Una Volta – „die Pasta von einst" – greift das Pastificio bewusst auf jene Pasta-Tradition zurück, die in den Haushalten Italiens über Generationen weitergegeben wurde: ehrliche Form, ehrlicher Geschmack, ohne Eile in der Produktion.
Häufige Fragen zur Trofie Nr. 114
Wie lange müssen Trofie Nr. 114 kochen? In reichlich sprudelndem Salzwasser sind sie nach etwa 9 bis 11 Minuten al dente. Wegen ihrer kompakten, gedrehten Form benötigen sie etwas länger als typische kurze Pastasorten.
Welche Sauce passt am besten zu Trofie? Der absolute Klassiker ist Pesto alla Genovese, traditionell mit Kartoffeln und grünen Bohnen serviert. Daneben passen Walnusspesto, Zucchini-Cremesaucen, Meeresfrüchte-Sugos und Aglio-Olio-Variationen hervorragend.
Woher kommen Trofie ursprünglich? Dieses Format stammt aus Ligurien, genauer aus dem Hinterland von Recco, Sori und Camogli an der ligurischen Riviera. Dort werden sie traditionell von Hand gerollt – ein Handwerk, das von den sogenannten trofiaie ausgeübt wird.
Was ist der Unterschied zwischen Trofie und Fusilli? Fusilli sind länger, gleichmäßig spiralförmig und maschinell stark gedreht. Trofie hingegen sind kürzer, an den Enden spitz, in der Mitte nur leicht und asymmetrisch gedreht – die Form imitiert das von Hand gerollte Original aus Ligurien.
Was macht Bronzeziehung besser als Teflonformen? Bronzematrizen erzeugen eine raue, leicht poröse Oberfläche, an der Saucen deutlich besser haften. Teflongezogene Pasta hat eine glatte Oberfläche – Pesto und Sugo gleiten ab, statt sich mit der Pasta zu verbinden.
GIUSEPPE COCCO
