Mancini Rigatoni 500 g – Röhrenpasta aus eigenem Hartweizen
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 365 kcal / 1533 kJ |
| Eiweiß | 13,40 g |
| Kohlenhydrate | 75,00 g |
| Davon Zucker | 3,60 g |
| Ballaststoffe | 2,50 g |
| Fett | 1,10 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,22 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 9-11 Minuten |
Rigatoni sind Röhrennudeln mit Längsriffelung, benannt nach rigato – geriffelt. Die von Mancini messen 19,2 Millimeter im Durchmesser bei 45 Millimetern Länge und kochen in 9 bis 11 Minuten. Damit sind sie das weiteste Format des Hauses, deutlich großzügiger als die gängigen 16 Millimeter der Industriemarken – und genau diese Weite ist der Grund, warum die Rillen hier mehr sind als Dekor.
Die Rillen halten nicht nur die Sauce – sie halten das Rohr
Ein Rohr mit dünner Wand knickt unter Belastung ein. Legt man Längsrillen hinein, entsteht dasselbe Prinzip wie beim Wellblech oder beim gefalteten Papierstreifen: Das Material wird nicht dicker, aber die Form deutlich steifer. Bei 19,2 Millimetern lichter Weite ist das keine Nebensache, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Röhre nach elf Minuten im sprudelnden Wasser noch eine Röhre ist – und nicht ein flachgedrückter Lappen, in den keine Sauce mehr hineinkommt.
19,2 Millimeter: das weiteste Kaliber im Sortiment
Zum Vergleich innerhalb der Linea Classica: Penne Rigate messen 10,2 Millimeter, Fusilli 12. Der Rigatone hat damit fast den doppelten Durchmesser der Penne und wird dadurch vom Saucenträger zum Behälter: Was in die Röhre gelangt, sitzt dort fest und kommt als eigener Bissen mit. Bei einem Ragù mit grobem Fleisch oder bei Amatriciana-Stücken ist das der ganze Unterschied.
Neun bis elf Minuten – und keine Sekunde ins Blaue
Es ist die längste Kochzeit unter den Kurzformaten von Mancini, und sie hat ihren Grund in der Materialmenge. Wichtig ist der Abbruch zum richtigen Zeitpunkt: Wird der Rigatone weich, verliert er seine Steifigkeit und fällt zusammen. Nimm ihn deshalb bei neun Minuten aus dem Wasser, wenn er in die Pfanne wandert, und bei sieben bis acht, wenn er anschließend in den Ofen kommt. Eine Kelle Nudelwasser gehört in beiden Fällen dazu, damit die Sauce cremig bindet statt am Boden zu stehen.
Was diese Rigatoni Pasta ausmacht
- Ø 19,2 mm bei 45 mm Länge – das weiteste Kaliber der Linea Classica; die Röhre nimmt Sauce als Füllung auf, nicht nur als Überzug.
- Rigatura als Struktur – die Längsriffelung versteift die Rohrwand und hält die Form über die gesamte Kochzeit; zugleich vergrößert sie die Oberfläche außen.
- Bronzematrize – matte, mikroskopisch aufgeraute Haut auf Rillen und Rohrinnenseite, an der Emulsionen haften statt abzurutschen.
- 22 Stunden Trocknung bei 36 bis 55 °C aus Hartweizen von den eigenen Feldern in den Marken – im Teig stecken ausschließlich Hartweizengrieß und Wasser.
Warum die Trocknung über die Standfestigkeit entscheidet
Industrielle Anlagen trocknen Pasta in wenigen Stunden bei bis zu 90 °C. Bei einem so großen Hohlkörper rächt sich das: Die Außenhaut verfestigt sich, bevor der Kern Feuchtigkeit abgegeben hat, es entstehen innere Spannungen und feine Risse – Ansatzpunkte, an denen die Röhre später im Wasser aufgibt. Mancini nimmt sich 22 Stunden und bleibt zwischen 36 und 55 °C, mit einer eigenen Kurve aus Temperatur, Luftfeuchte und Ruhephasen für jedes Format. Das kostet Anlagenzeit und erklärt einen Teil des Preises; im Topf zahlt es sich als Formstabilität aus. Mehr dazu, woran sich handwerkliche Pasta erkennen lässt, steht in unserem Magazinbeitrag zu Bronzematrize und Langzeittrocknung.
Hartweizen vom eigenen Feld in Monte San Pietrangeli
Mancini Pastificio Agricolo ist kein Nudelhersteller, der Getreide zukauft, sondern ein landwirtschaftlicher Betrieb, der aus der eigenen Ernte Pasta macht. Das Pastificio steht mitten zwischen den Äckern in der Provinz Fermo; der Weizen wird gereinigt, kalt und ohne chemische Behandlung eingelagert und wenige Meter weiter vermahlen. Wie der Betrieb arbeitet und welche Sorten dafür im Boden stehen, liest du auf unserer Herstellerseite zu Mancini Pastificio.
Erntejahr und QR-Code auf der Packung
Weil der Weizen aus einer einzigen Ernte stammt, druckt Mancini das Erntejahr auf die Packung und legt einen QR-Code bei, über den sich die Herkunft nachvollziehen lässt. Für Trockenpasta ist das ungewöhnlich – und der Grund, warum diese Rigatoni von Jahrgang zu Jahrgang feine Nuancen zeigen dürfen.
Ragù, Amatriciana, al forno: was in die Röhre gehört
Rigatoni verlangen Saucen mit Substanz. Ein langsam geschmortes Ragù alla bolognese, Amatriciana mit Guanciale und Pecorino, Norma mit gebratenen Auberginen, eine Salsiccia-Sauce mit Fenchelsamen oder ein Sugo mit Steinpilzen – überall dort sitzen Stücke, die in der Röhre Platz finden. Und weil das Format Hitze und Zweitgarung aushält, ist es das erste Format für Pasta al forno: zwei bis drei Minuten kürzer vorgaren, großzügig saucieren, überbacken. Ein gutes natives Olivenöl extra über den fertigen Teller rundet ab. Für Eintöpfe und Suppen greifst du besser zu den kürzeren Mezze Maniche, gleiches Kaliber, halbe Länge. Weitere Spezialitäten der Region findest du unter Feinkost aus den Marken, weitere Formate in unserer Pasta-Kategorie.
Häufige Fragen zu den Mancini Rigatoni
Was ist der Unterschied zwischen Rigatoni und Penne? Rigatoni sind gerade abgeschnitten und mit 19,2 mm fast doppelt so weit wie Penne (10,2 mm), die schräg angeschnitten sind. Rigatoni nehmen Sauce als Füllung auf und eignen sich für grobe Ragùs; Penne sind das feinere, vielseitigere Alltagsformat.
Was ist der Unterschied zwischen Rigatoni und Paccheri? Paccheri sind noch weiter, dabei glatt und dünnwandig, weshalb sie beim Kochen gern zusammenfallen. Rigatoni behalten durch die Riffelung ihre Form und sind das robustere Format für den Ofen.
Wie lange müssen Rigatoni kochen? Der Hersteller gibt 9 bis 11 Minuten an. Für die Pfanne rechnest du eine Minute weniger, für Pasta al forno zwei bis drei, weil die Röhren im Ofen nachziehen.
Warum fallen Rigatoni manchmal zusammen? Weil sie zu lange gekocht wurden. Verliert die Wand ihre Festigkeit, trägt auch die Riffelung nicht mehr, die Röhre klappt zu und die Sauce kommt nicht mehr hinein. Deshalb gilt hier al dente nicht als Geschmacksfrage, sondern als Bedingung.
Wie viel Pasta rechne ich pro Person? Als Hauptgericht 100 bis 125 g, als Primo Piatto etwa 80 g. Die 500-g-Packung reicht für vier bis fünf Portionen.
Sind die Rigatoni vegan? Ja. Sie enthalten ausschließlich Hartweizengrieß und Wasser, keine Eier und keine Zusatzstoffe. Glutenfrei sind sie naturgemäß nicht.
19,2 Millimeter Kaliber hält eine dünne Rohrwand nur aus, weil die Riffelung sie versteift. Dasselbe Maß bei einem Fünftel der Länge gibt es ebenfalls – zu finden bei der Pasta von Mancini aus eigenem Hartweizen.
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Ein Ragù, das drei Stunden geschmort hat, verdient kein Format, das nach zehn Minuten kollabiert. Die 500-g-Packung liegt bei OLIPASO bereit – leg sie in den Warenkorb, und beim nächsten Sonntagsessen stimmt auch die Nudel. Jetzt im Shop kaufen.
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