Gnocchetti Sardi Nr. 60 Caserecci di Semola 500g

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Hartweizengrieß, Wasser

Nährwerte pro 100 g
Energiewert 360 kcal / 1507 kJ
Eiweiß 13,00 g
Kohlenhydrate 70,20 g
Davon Zucker 3,40 g
Ballaststoffe 3,00 g
Fett 1,50 g
Davon gesättigte Fettsäuren 0,30 g
Salz 0,01 g
Kochzeit 14 Minuten

Gnocchetti Sardi Nr. 60 – Sardiniens Festtagspasta aus Fara San Martino

Klein, gewölbt und quer gerillt: Die Gnocchetti Sardi Nr. 60 von Cav. Giuseppe Cocco bringen das Festtagsformat Sardiniens in deine Küche. Auf der Insel heißen sie malloreddus. Im Teig stecken Hartweizengrieß und Quellwasser; gezogen werden sie durch Bronze, getrocknet bis zu 56 Stunden bei niedriger Temperatur.

Mulde, Rillen, kompakte Wand

Rund zwei Zentimeter misst ein Gnocchetto, an einer Seite zur kleinen Höhle gekrümmt, an der anderen fein gerillt. Die Form geht auf eine alte Handbewegung zurück: Auf Sardinien drückte man den Teig mit dem Daumen über den Boden eines geflochtenen Korbs, des ciuliri. So entstand eine Nudel mit drei Aufgaben. Die Mulde fängt die Sauce, die Rillen halten sie fest, und die kompakte Wand sorgt für Biss.

Damit diese Struktur auch aus der Presse kommt, braucht der Teig Spannkraft. Cocco verknetet den Grieß mit weichem Quellwasser aus dem Maiella-Massiv, das seit Jahrhunderten zur Pastatradition von Fara San Martino gehört. Die Bronzematrize raut die Oberfläche auf, und weil die kleinen Muscheln im Verhältnis zu ihrer Masse viel Oberfläche haben, zählt das hier besonders. Bei der langsamen Trocknung bleibt das Aroma des Hartweizens erhalten, und die Pasta bekommt eine fast brotige Tiefe.

So schmecken sie

Zuerst kommt die Textur: Die Rillen streifen kurz über die Zunge, die Mulde gibt einen kleinen Schluck Sauce frei, dann folgt der feste Kern. Dieser Rhythmus wiederholt sich mit jedem Bissen. Genau deshalb sind malloreddus auf Sardinien ein Hauptgericht und keine Beilage.

Ein Format für große Tafeln

Zu Hochzeiten, Ernten und Festen wurden die Gnocchetti auf Sardinien in großen Mengen gerollt, weil sie eine ganze Tafel satt machen und trotzdem festlich wirken. In manchen Dörfern färbte man den Teig zusätzlich mit Safran aus San Gavino.

Kochen und in der Pfanne vollenden

Zehn bis zwölf Minuten in viel kräftig wallendem Salzwasser genügen; die Bewegung im Topf lässt die kleinen Muscheln frei zirkulieren. Probier ab der achten Minute, denn die kompakte Wand hat oft mehr Biss, als man ihr ansieht. Heb eine Tasse Kochwasser auf und schwenk die Pasta zum Schluss mit der Sauce in der Pfanne, bis sie bis in die letzte Rille umhüllt ist.

Malloreddus alla Campidanese und mehr

Der Klassiker ist der Sugo alla Campidanese aus frischer Salsiccia, Tomaten, Knoblauch, einer Prise Safran und Pecorino Sardo. Ebenso gut passen ein Lamm-Tomaten-Sugo mit Wacholder und Myrte, ein Wildschweinragù mit Rotwein oder die schlichte Variante mit frischen Bohnen, Kartoffeln und nativem Olivenöl. Im Sommer empfehlen wir sie mit gerösteten Kirschtomaten und Bottarga oder als Pastasalat mit Bohnen, Thunfisch und schwarzen Oliven.

Aus dem Pastificio Cav. Giuseppe Cocco

Seit 1916 entsteht die Pasta von Cocco am Fuß der Maiella, bis heute mit Bronzematrizen und langsamer Lufttrocknung. Weitere Formate aus Fara San Martino zeigt unsere Kollektion von Giuseppe Cocco, Spezialitäten aus der ganzen Region findest du unter Abruzzen.

Häufige Fragen zu Gnocchetti Sardi Nr. 60

Was bedeutet der sardische Name „malloreddus“?
Wörtlich „kleine Stiere“ oder „kleine Kälber“, je nachdem, wen man im sardischen Hinterland fragt. Der Name spielt auf die gedrungene, kompakte Form an.

Was unterscheidet Gnocchetti Sardi von Cavatelli?
Die sardische Form ist kürzer, stärker gewölbt und an der Außenseite quer gerillt, ein Erbe des ciuliri-Korbs. Cavatelli aus Süditalien sind meist glatt und etwas länger.

Sind Gnocchetti Sardi vegan?
Ja, der Teig kommt mit zwei Zutaten aus: Hartweizengrieß und Wasser. Hartweizen enthält Gluten.

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GIUSEPPE COCCO

Zona Artigianale, 15
66015 Fara San Martino

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