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58 Produkte
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Planeta 3-Liter-Kanister Olivenöl Olio Extra Vergine di Sicilia IGP 2025
€57,50
Einzelpreis €19,17 pro lPlaneta 3-Liter-Kanister Olivenöl Olio Extra Vergine di Sicilia IGP 2025
€57,50
Einzelpreis €19,17 pro l3er Sparpaket Planeta Olivenöl Bio Olio Extra Vergine di Sicilia IGP 2025
€38,45
Einzelpreis €25,63 pro l3er Sparpaket Planeta Olivenöl Bio Olio Extra Vergine di Sicilia IGP 2025
€38,45
Einzelpreis €25,63 pro l"Primo Double" Bio Olivenöl Olio Extra Vergine di Oliva DOP Monte Iblei 2025
€18,75
Einzelpreis €37,50 pro l"Primo Double" Bio Olivenöl Olio Extra Vergine di Oliva DOP Monte Iblei 2025
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Einzelpreis €37,50 pro l"Primo BIO" Olivenöl Olio Extra Vergine di Oliva DOP Monte Iblei 2025
€18,45
Einzelpreis €36,90 pro l"Primo BIO" Olivenöl Olio Extra Vergine di Oliva DOP Monte Iblei 2025
€18,45
Einzelpreis €36,90 pro l3-Liter-Kanister "Primo BIO" Olivenöl Olio Extra Vergine di Oliva DOP Monte Iblei 2025
€89,75
Einzelpreis €29,92 pro l3-Liter-Kanister "Primo BIO" Olivenöl Olio Extra Vergine di Oliva DOP Monte Iblei 2025
€89,75
Einzelpreis €29,92 pro l„Primo" Probierset – Primo DOP, Primo BIO & Primo Double BIO Olivenöl
€52,50
Einzelpreis €35,00 pro l„Primo" Probierset – Primo DOP, Primo BIO & Primo Double BIO Olivenöl
€52,50
Einzelpreis €35,00 pro lOlio Calvi Mosto Oro – Natives Olivenöl extra, ungefiltert, 100 % Taggiasca, 500 ml
€26,75
Einzelpreis €53,50 pro kgOlio Calvi Mosto Oro – Natives Olivenöl extra, ungefiltert, 100 % Taggiasca, 500 ml
€26,75
Einzelpreis €53,50 pro kgOlivenöl ist das einzige Speiseöl auf dem italienischen Tisch, das ohne chemischen Zwischenschritt entsteht: Frucht rein, Saft raus, mehr passiert nicht. Genau deshalb schmeckt man an ihm alles – die Sorte, den Boden, den Erntezeitpunkt, die Sorgfalt in der Mühle. Ein Öl aus dem Valle Argentina hat mit einem Öl aus der Murgia so viel gemeinsam wie ein Riesling mit einem Primitivo: dieselbe Kategorie, zwei verschiedene Sprachen.
Was „natives Olivenöl extra" wirklich bedeutet
Extra Vergine ist keine Marketingfloskel, sondern die oberste von mehreren gesetzlich definierten Güteklassen. Das Öl muss ausschließlich mechanisch aus der Olive gewonnen werden – kein Lösungsmittel, keine Raffination, keine Beimischung anderer Öle. Und es muss zwei Prüfungen bestehen: eine chemische und eine sensorische.
Drei Werte entscheiden über die Güteklasse
Der freie Fettsäuregehalt darf bei nativem Olivenöl extra höchstens 0,8 g pro 100 g betragen, ausgedrückt als Ölsäure – gute italienische Erzeuger liegen deutlich darunter, oft bei 0,15 bis 0,30 %. Olivenöl besteht überwiegend aus einfach ungesättigten Fettsäuren, allen voran Ölsäure, je nach Sorte zwischen 55 und 83 Prozent. Dazu kommt die Peroxidzahl als Maß für beginnende Oxidation. Der dritte Prüfstein wird am häufigsten übersehen: das Panel-Test-Verfahren, bei dem eine geschulte Verkosterrunde das Öl bewertet. Findet sie einen Fehler – stichig, moderig, ranzig, weinig –, ist es kein Extra Vergine mehr, egal wie gut die Laborwerte aussehen. Umgekehrt muss ein fruchtiger Eindruck nachweisbar vorhanden sein.
Was du auf dem Etikett prüfen kannst
Vier Angaben sagen mehr als jedes Wappen auf der Flasche. Erstens die Herkunft: „Natives Olivenöl extra aus Italien" ist eine Aussage, „Mischung von Olivenölen aus der Europäischen Union" ist eine Auskunft über Logistik. Zweitens die Sorte – wer sie nennt, kennt seine Haine. Drittens die Kaltextraktion, die nur ausgewiesen werden darf, wenn die Olivenpaste unter 27 °C verarbeitet wurde. Und viertens die Verpackung: dunkles Glas, Keramik oder Blech, denn Licht ist der schnellste Feind eines frischen Öls.
Ein Punkt, den das Etikett ebenfalls verrät: die Anbauweise. Das EU-Bio-Logo samt Codenummer der Kontrollstelle steht für zertifizierten ökologischen Anbau – es sagt etwas über den Hain aus, nicht über die Güteklasse. Bio-Olivenöl und natives Olivenöl extra sind also zwei voneinander unabhängige Angaben, die sich gut ergänzen: Beim Primo BIO und Primo Double BIO von Frantoi Cutrera trifft die Bio-Zertifizierung auf den geschützten Ursprung DOP Monte Iblei, beim sizilianischen Planeta auf die IGP-Herkunft, den es auch im 3-Liter-Kanister für die tägliche Küche gibt. Dazu kommen mit Frantoio Biologico, Costa del Riparo und Essenza drei weitere Bio-Olivenöle in dieser Kategorie.
Erntejahr schlägt Mindesthaltbarkeitsdatum
Das MHD ist gesetzlich vorgeschrieben, aber wenig aussagekräftig – es wird vom Abfülldatum aus berechnet, nicht von der Ernte. Interessanter ist die Kampagne: Ein Öl der Ernte 2025 hat seine aromatische Spitze in den ersten zwölf bis achtzehn Monaten. Alle Jahrgangsöle in dieser Kategorie sind entsprechend gekennzeichnet. Wie aus der bitteren Frucht überhaupt ein Öl mit Charakter wird, beschreibt unser Beitrag Wie Olivenöl entsteht – von der Ernte über die Mühle in die Flasche. Was DOP und IGP dabei tatsächlich garantieren, erklären wir in der Warenkunde DOP, IGP und DOC.
Sorten, Regionen, Charakter
Italien zählt über vierhundert autochthone Olivensorten – kaum ein anderes Land hat eine vergleichbare Vielfalt. Vier davon prägen unser Sortiment besonders deutlich.
Die Taggiasca aus dem westligurischen Hinterland ergibt ein mildes, mandelbetontes Öl mit fast buttriger Textur; sie ist der Grund, warum ligurische Küche mit so wenig Gewürz auskommt. Ihre Heimat und die passenden Öle findest du unter Region Ligurien, dieselbe Frucht als Tafelolive in unserer Auswahl an italienischen Oliven. Die Tonda Iblea aus dem Südosten Siziliens bringt das Gegenteil mit: grüne Tomate, Artischocke, frisch geschnittenes Gras. Für das Primo von Frantoi Cutrera werden die Oliven von Hand geerntet und innerhalb weniger Stunden in der eigenen Mühle verarbeitet – ein Aufwand, den man an der Frische schmeckt. Die apulische Coratina ist die bitterste und schärfste der großen italienischen Sorten und dadurch besonders lagerstabil, während die milde Peranzana aus derselben Region das freundliche Gegenstück bildet; beide stehen in Apulien. Der umbrische Moraiolo schließlich liefert kräftige, artischockenbetonte Öle, die Toskana antwortet mit Cuvées aus Frantoio, Leccino und der seltenen Olivastra Seggianese – etwa bei Frantoio Franci. Ausführlich vergleichen wir die Cultivar im Beitrag Italienische Olivensorten.
Mild, mittel, intensiv – die Fruttato-Stufen
Italienische Erzeuger klassifizieren ihre Öle nach Fruchtigkeit, nicht nach Verwendungszweck. Fruttato leggero ist zurückhaltend und mandelig, fruttato medio zeigt Kräuter und grüne Tomate bei moderater Schärfe, fruttato intenso beißt im Hals – dieses Kratzen ist ein Qualitätsmerkmal, kein Fehler, und verrät einen hohen Polyphenolgehalt. Junge Öle sind deshalb immer schärfer als solche vom Vorjahr.
Welche Olivenöle zu welchem Gericht passen
- Mild: Fisch, Meeresfrüchte, Mayonnaise, Vanille- und Zitronendesserts, junger Käse
- Mittel: Tomatensugo, gegrilltes Gemüse, helles Fleisch, Pasta mit zurückhaltender Sauce
- Intensiv: Bruschetta, Hülsenfrüchte und Suppen, kurzgebratenes Rindfleisch, kräftige Blattsalate
- Sortenrein probieren: löffelweise pur auf einem Stück Brot, ohne Salz – so schmeckst du die Unterschiede am deutlichsten
Frisch halten und richtig einsetzen
Olivenöl altert durch Licht, Wärme und Sauerstoff, nicht durch Zeit allein. Ein dunkler Küchenschrank ist der bessere Platz als das Regal über dem Herd, und angebrochene Flaschen sollten innerhalb von zwei bis drei Monaten leer werden. Der Kühlschrank ist der falsche Ort: Das Öl trübt ein und nimmt Fremdgerüche an. Nebenbei – dass echtes Olivenöl im Kühlschrank fest wird, ist ein hartnäckiger, aber unbrauchbarer Test, weil das Erstarrungsverhalten von der Sorte abhängt und nicht von der Güteklasse. Alles zur Haltbarkeit steht in unserem Ratgeber zur richtigen Lagerung von Olivenöl.
Zwei Flaschen sind praktischer als eine
Natives Olivenöl extra verträgt Hitze besser als sein Ruf – der Rauchpunkt liegt je nach Öl bei etwa 180 bis 210 °C, für Pfanne und Ofen also ausreichend. Trotzdem ist es Verschwendung, ein feines sortenreines Öl in die heiße Pfanne zu geben, weil genau die flüchtigen Aromen verloren gehen, für die man bezahlt hat. Die praktikable Lösung: ein Alltagsöl im Kanister zum Kochen, ein charaktervolles Öl in kleiner Flasche für den Schluss. Für die Kanister-Rolle eignen sich unsere 1- und 3-Liter-Gebinde, für den letzten Zug über den Teller die Keramikflaschen von Frantoio Muraglia wie Regenbogen, Oktopus oder Kaktus, deren Ton das Öl zusätzlich vor Licht schützt.
Für ein Dressing braucht es dann kaum mehr als zwei Zutaten und die richtige Reihenfolge: Salz zuerst in Essig oder Zitronensaft auflösen, danach das Öl einrühren – in Fett löst sich Salz nicht. Wie gut ein pfeffriges Coratina und ein dichter, süßer Balsamico einander ausgleichen, zeigt ein Blick auf unsere Auswahl an Aceto Balsamico aus Modena. Wer es würziger mag, greift zu aromatisierten Ölen wie dem Olio Peperoncino Fresco oder ergänzt mit Gewürzen und Kräutern. Und für ein Brett mit Öl, Oliven und Eingelegtem liefert unser Ratgeber zum italienischen Antipasti-Brett die Zusammenstellung, die passenden Zutaten stehen bei den Antipasti.
Häufige Fragen zu italienischem Olivenöl
Woran erkenne ich gutes italienisches Olivenöl? An vier Angaben auf dem Etikett – italienische Herkunft statt EU-Mischung, genannte Olivensorte, ausgewiesene Kaltextraktion und ein aktuelles Erntejahr – und an der Sensorik: Ein gutes Öl riecht nach frischem Gras, Kräutern, grüner Tomate oder Mandel und hinterlässt im Hals ein leichtes Kratzen.
Was heißt kalt extrahiert, und ist das dasselbe wie kaltgepresst? Nein. „Erste Kaltpressung" darf nur verwenden, wer mit einer traditionellen Presse arbeitet. Die meisten modernen Mühlen arbeiten mit Dekanter-Zentrifugen und schreiben deshalb korrekt „kalt extrahiert" – die Bedingung ist in beiden Fällen dieselbe: Die Olivenpaste bleibt während der Verarbeitung unter 27 °C.
Kann ich natives Olivenöl extra zum Braten verwenden? Ja. Der Rauchpunkt liegt je nach Öl bei rund 180 bis 210 °C und damit über den üblichen Pfannentemperaturen. Sinnvoll ist es trotzdem, ein günstigeres Öl aus dem Kanister zum Erhitzen zu nehmen und das sortenreine Öl kalt einzusetzen.
Wie lange hält Olivenöl nach dem Öffnen? Zwei bis drei Monate, wenn die Flasche dunkel, kühl und gut verschlossen steht. Ungeöffnet zeigt ein Öl seine beste Form in den ersten zwölf bis achtzehn Monaten nach der Ernte. Kleinere Gebinde sind deshalb für Zwei-Personen-Haushalte oft die klügere Wahl als der Vorratskanister.
Ist ein DOP-Öl besser als ein IGP-Öl? Es ist enger definiert. Bei DOP müssen Anbau, Ernte und Pressung im ausgewiesenen Gebiet stattfinden, bei IGP genügt ein maßgeblicher Produktionsschritt in der Region. Beides sind Herkunftsgarantien, keine Geschmacksnoten – ein hervorragendes Öl kann ganz ohne Siegel auskommen, wenn der Erzeuger seine Haine kennt.
Was ist der Unterschied zwischen sortenrein und Cuvée? Ein Monocultivar stammt aus einer einzigen Olivensorte und zeigt deren Profil unverfälscht – ideal zum Kennenlernen. Eine Cuvée mischt mehrere Sorten und gleicht Spitzen aus; solche Öle sind in der Küche oft vielseitiger.
Warum schwanken die Preise pro Liter so stark? Weil Ertrag und Aufwand auseinanderliegen. Früh geerntete Oliven für Spitzenöle geben nur sechs bis sieben Prozent Öl, spät geerntete bis zu zwanzig. Dazu kommen Handernte, Terrassenlagen ohne Maschineneinsatz und kurze Wege zur Mühle. Der Literpreis erzählt also vor allem, wie viel Frucht und Arbeit in der Flasche stecken.
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Ob du dein erstes sortenreines Öl suchst oder den Kanister für die tägliche Küche nachfüllst: Leg dir das passende native Olivenöl extra hier direkt in den Warenkorb – am besten gleich zwei, eines zum Kochen und eines für den Schluss. Welche elf Zutaten sonst noch in eine gut sortierte italienische Küche gehören, liest du in unserem Guide zur italienischen Vorratskammer. Und wer wissen will, wo diese Öle herkommen, reist mit uns nach Sizilien oder an die ligurische Riviera. Jetzt die besten Olivenöle in Shop online kaufen
