Mancini Penne Rigate 500 g – geriffelte Pasta aus eigenem Hartweizen
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 365 kcal / 1533 kJ |
| Eiweiß | 13,40 g |
| Kohlenhydrate | 75,00 g |
| Davon Zucker | 3,60 g |
| Ballaststoffe | 2,50 g |
| Fett | 1,10 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,22 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 7-9 Minuten |
Der Name kommt vom Federkiel: penna. Gemeint ist nicht die Feder als Ganzes, sondern der schräge Anschnitt, mit dem man sie einst zum Schreiben zurechtstutzte – und genau dieser Schnitt ist bei der Penne kein Zierrat, sondern das funktionale Zentrum der Form.
Der Schrägschnitt macht die Arbeit
Schneidet man ein Rohr im rechten Winkel, bleibt die Öffnung so groß wie der Querschnitt. Schneidet man es schräg an, wird sie zur Ellipse und damit deutlich größer. Bei 10,2 Millimetern Außenmaß entsteht so eine Öffnung, die Sauce beim Schwenken regelrecht aufnimmt, statt sie nur passieren zu lassen. Der spitz zulaufende Rand tut den Rest: Er schiebt sich beim Rühren unter das, was in der Pfanne liegt.
Riffelung außen, Hohlraum innen
Dazu kommt die Rigatura, die feine Längsriffelung. Auf der Bronzematrize ist die Oberfläche ohnehin schon matt und mikroskopisch rau; die Rillen legen darüber eine zweite, gröbere Struktur. Was sich außen in den Rillen fängt und innen im Rohr sammelt, ist der Grund, warum dieses Format Saucen mit Stücken so gut verträgt – Arrabbiata, Ragù, Gemüsewürfel.
Sieben bis neun Minuten – kürzer, als man denkt
Trotz der massiven Erscheinung ist die Rohrwand dünn, entsprechend schnell geht es. Sieben Minuten sind der Zeitpunkt für die erste Probe. Wichtig ist danach das Abschütten mit Augenmaß: In jeder Penne steckt Kochwasser, das mit ins Sieb läuft. Kurz durchschwenken, dann in die Pfanne – und eine Kelle Nudelwasser zurückbehalten, damit die Sauce cremig bindet.
Was diese Penne Rigate ausmacht
- Ø 10,2 mm bei 50 mm Länge mit 45-Grad-Schnitt – ein kräftiges Kaliber, dessen elliptische Öffnung Sauce aufnimmt statt sie durchzulassen.
- Rigatura plus Bronzematrize – zwei Ebenen Struktur: die groben Längsrillen und die mikroskopisch aufgeraute Oberfläche darunter.
- 22 Stunden Trocknung bei 36 bis 55 °C – das Programm für die Kurzformate, mit eigener Kurve aus Temperatur, Luftfeuchte und Ruhephasen.
- Hartweizen aus Eigenanbau in den Marken – Anbau, Lagerung und Vermahlung liegen auf dem Familienbetrieb; im Teig stecken nur Hartweizengrieß und Wasser.
Warum Kurzformate anders getrocknet werden
Bei den runden Langformaten bleibt Mancini durchgängig unter 46 °C – für die Spaghetti sind das 36 Stunden. Die Penne dagegen laufen in 22 Stunden bei Temperaturen bis 55 °C. Kurze, kompakte Formen liegen beim Trocknen flach und verziehen sich nicht, wo ein 26 Zentimeter langer Strang schon bei geringer Spannung reißen würde. Beide Kurven bleiben weit unter den bis zu 90 °C industrieller Anlagen, die dasselbe in wenigen Stunden erledigen – dort karamellisiert Zucker und verändert sich das Eiweiß, hier bleibt der Getreidegeschmack erhalten.
Hartweizen vom eigenen Feld in Monte San Pietrangeli
Das Pastificio steht mitten zwischen den eigenen Äckern in der Provinz Fermo. Verarbeitet wird ausschließlich, was dort gewachsen ist: gereinigt, kalt und ohne chemische Behandlung eingelagert, wenige Meter weiter vermahlen. Wie der Betrieb arbeitet und welche Weizensorten dafür im Boden stehen, liest du auf unserer Herstellerseite zu Mancini Pastificio.
Erntejahr und QR-Code auf der Packung
Weil der Weizen aus einer einzigen Ernte stammt, druckt Mancini das Erntejahr auf die Packung und legt einen QR-Code bei, über den sich die Herkunft nachvollziehen lässt. Für Trockenpasta ist das ungewöhnlich – und der Grund, warum diese Penne von Jahrgang zu Jahrgang feine Nuancen zeigen dürfen.
Arrabbiata, Ragù, al forno: was dazu passt
Penne all'arrabbiata ist der Klassiker – Tomate, Knoblauch, Peperoncino, ein gutes natives Olivenöl extra, mehr nicht. Ebenso gut funktionieren ein langsam geschmortes Ragù, Norma mit gebratenen Auberginen oder eine Salsiccia-Sauce mit Fenchelsamen. Und weil die Form Hitze aushält, ohne zu zerfallen, sind Penne das naheliegende Format für den Ofen: Pasta al forno, kurz vorgegart und mit reichlich Sauce gebacken. Woran sich handwerkliche Pasta grundsätzlich erkennen lässt, erklären wir im Magazinbeitrag zu Bronzematrize und Langzeittrocknung; weitere Spezialitäten der Region stehen unter Feinkost aus den Marken.
Häufige Fragen zu den Mancini Penne Rigate
Was ist der Unterschied zwischen Penne Rigate und Penne Lisce? Rigate sind längs geriffelt, Lisce glatt. Die Rillen geben Saucen zusätzlichen Halt, weshalb Rigate die verbreitetere Wahl für kräftige Sugos sind. Lisce fallen bei Mancini zudem etwas kleiner aus und werden gern zu sehr feinen, glatten Saucen gereicht.
Warum sind Penne schräg geschnitten? Weil der Anschnitt die Öffnung vergrößert: Aus dem runden Querschnitt wird eine Ellipse, in die beim Schwenken mehr Sauce hineingelangt. Der Name stammt vom zugeschnittenen Federkiel, dem die Form nachempfunden ist.
Wie lange müssen die Penne kochen? Der Hersteller gibt 7 bis 9 Minuten an. Für Pasta al forno garst du sie zwei bis drei Minuten kürzer, weil sie im Ofen nachziehen.
Wie viel Pasta rechne ich pro Person? Als Hauptgericht 100 bis 125 g, als Primo Piatto etwa 80 g. Die 500-g-Packung reicht für vier bis fünf Portionen.
Sind die Penne vegan? Ja. Sie enthalten ausschließlich Hartweizengrieß und Wasser, keine Eier und keine Zusatzstoffe. Glutenfrei sind sie naturgemäß nicht.
Kurze Formate verträgt Mancini bis 55 Grad, die runden langen nur bis 46 – die Trocknung folgt der Form, nicht dem Kalender. Welche kurzen und langen Formate wir führen, steht auf der Übersicht zum Pastificio Agricolo Mancini.
Mancini Penne Rigate bei OLIPASO in den Warenkorb legen
Penne sind das Format, das in den meisten Küchen selbstverständlich im Vorrat steht – ein guter Grund, an dieser Stelle nicht das Beliebigste zu wählen. Die 500-g-Packung findest du im Shop bei OLIPASO; leg sie in den Warenkorb, und die nächste Arrabbiata fällt anders aus als die letzte. Jetzt kaufen.
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