Bucatini Rustichella 500g
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 352 kcal / 1493 kJ |
| Eiweiß | 13,5 g |
| Kohlenhydrate | 71 g |
| Davon Zucker | 4 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
| Fett | 1,5 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,3 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 6-8 Minuten |
Bucatini von Rustichella d’Abruzzo
Kaum ein langes Nudelformat ist so eigenwillig wie die Bucatini: dicker als Spaghetti, hohl wie ein Halm – und beim Essen gibt es kein elegantes Entkommen. In Rom nimmt man das seit Generationen in Kauf, weil diese Nudel etwas kann, das kein anderes langes Format beherrscht: Sie trägt die Sauce nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch in sich. Der Name verrät es bereits – bucato heißt „durchlöchert".
Bucatini von Rustichella d'Abruzzo – die Pasta, die Sauce innen und außen transportiert
Rustichella d'Abruzzo fertigt diese Bucatini im pescaresischen Pianella nach demselben Verfahren, das die Familie Peduzzi seit 1924 pflegt: Hartweizengrieß, reines Wasser aus den Bergen der Abruzzen, Bronzeform, viel Zeit. Zwei Zutaten, zwei Handwerksschritte – und ein Ergebnis, das du im Topf schon riechst, bevor die Sauce überhaupt dazukommt.
Was genau diese Bucatini ausmacht
- Der Kanal in der Mitte: Beim Kochen zieht die Nudel Wasser und später Sauce in ihr Inneres. Jeder Bissen bringt zwei Portionen Geschmack mit – von der rauen Außenseite und aus dem Buco.
- Trafilatura al bronzo: Der Teig wird langsam durch Bronzeformen gepresst. Die Oberfläche wird fein rau und porös statt glatt und glasig – Sauce haftet daran, statt abzuperlen.
- Langzeittrocknung bei 40 bis 45 Grad: Je nach Format 24 bis 56 Stunden schonend an der Luft. Das bewahrt die Eiweißstruktur, den Korngeschmack und den Biss, den Schnelltrocknung bei Hitze zerstört.
- Zwei Zutaten, mehr nicht: ausgewählter Hartweizengrieß und Quellwasser aus den Bergen. 500 g in der klassischen Packung, hergestellt in Italien.
Das Buco – warum ausgerechnet das Loch den Unterschied macht
Eine Bucatino ist mit rund drei Millimetern deutlich kräftiger als eine Spaghetto. Wäre sie massiv, bliebe der Kern kreidig, während die Außenschicht längst weich ist. Der Kanal löst das Problem elegant: Das Kochwasser dringt von innen und außen gleichzeitig ein, die Nudel gart gleichmäßig durch und behält trotz ihrer Stärke einen klaren Al-dente-Biss.
Beim Schwenken in der Pfanne kehrt sich das Prinzip um. Die Röhre saugt sich mit Sauce voll und gibt sie beim Kauen wieder frei – ein kleiner Nachschlag Geschmack, den du bei glatter, massiver Pasta schlicht nicht bekommst. Genau deshalb ist die Bucatino in Latium und Rom das gesetzte Format für Amatriciana und Cacio e Pepe.
Handwerk aus Pianella statt Tempo aus der Großanlage
Bronzezug: die raue Oberfläche
Industrielle Teflonmatrizen arbeiten schnell und hinterlassen eine glatte, fast versiegelte Nudel. Die handgefertigten Bronzeformen von Rustichella d'Abruzzo brauchen länger und hinterlassen eine mikroraue Struktur. Sichtbar wird das an der matten, hell bemehlt wirkenden Oberfläche – und schmeckbar daran, dass Nudel und Sugo am Teller eine Einheit bilden, statt nebeneinanderher zu existieren.
Schonende Trocknung über viele Stunden
Große Pastawerke trocknen in wenigen Stunden bei hohen Temperaturen. Rustichella d'Abruzzo lässt seinen Nudeln 24 bis 56 Stunden bei rund 40 bis 45 Grad Zeit. Diese Geduld kostet Produktionskapazität und bringt dafür Aroma: einen vollen, leicht nussigen Getreidegeschmack, der auch eine zurückhaltende Sauce trägt.
Woran du das beim Kochen erkennst
Das Kochwasser wird leicht trüb und stärkehaltig statt milchig-weiß – heb eine Tasse davon auf, sie bindet deine Sauce ohne Sahne und ohne Mehl. Die Nudeln bleiben nach dem Abgießen locker, statt zu verkleben, und sie vertragen die zwei Minuten in der Pfanne, in denen das eigentliche Finish passiert.
Bucatini richtig kochen und klug kombinieren
Reichlich Wasser, kräftig salzen, rund 10 bis 12 Minuten kochen – und ruhig eine Minute vor der Packungsangabe abgießen, weil die Bucatini in der Pfanne nachziehen. Nicht brechen: Die Länge gehört zum Format, gedreht wird auf dem Löffel oder direkt am Tellerrand.
Am besten funktionieren Saucen mit etwas Fett und Fluss, weil sie in den Kanal hineinlaufen: die klassische Amatriciana mit Guanciale, Tomate und Peperoncino, ein Cacio e Pepe aus Pecorino, Pfeffer und Nudelwasser, oder – sizilianisch – Pasta con le sarde mit Sardinen und wildem Fenchel. Ein kräftiges natives Olivenöl extra zum Schluss rundet jede dieser Varianten ab. Weniger geeignet sind sehr stückige Ragùs, deren Einlage an der glatten Röhre keinen Halt findet.
Häufige Fragen zu Bucatini
Was ist der Unterschied zwischen Bucatini und Spaghetti?
Bucatini sind spürbar dicker und haben ein durchgehendes Loch in der Mitte. Dadurch garen sie trotz ihrer Stärke gleichmäßig und nehmen zusätzlich Sauce in ihrem Inneren auf. Spaghetti sind massiv, feiner und tragen die Sauce ausschließlich außen.
Wie lange müssen Bucatini kochen?
Rechne mit etwa 10 bis 12 Minuten. Für einen präzisen Al-dente-Punkt gießt du eine Minute früher ab und lässt die Nudeln im Sugo fertig ziehen. Die genaue Angabe findest du auf der Packung.
Welche Sauce passt zu Bucatini?
Alles, was fließt und Fett mitbringt: Amatriciana, Cacio e Pepe, Tomatensugo mit Oliven oder Sardellen, Fischsaucen. Der Kanal füllt sich mit der Sauce, sehr trockene oder grob stückige Zubereitungen nutzen dieses Prinzip nicht aus.
Sind diese Bucatini vegan?
Ja. Sie bestehen ausschließlich aus Hartweizengrieß und Wasser, ohne Ei. Die verbindlichen Angaben zu Zutaten und Allergenen findest du in der Produktkennzeichnung auf dieser Seite.
Warum kosten handwerkliche Bucatini mehr als Supermarktware?
Weil Bronzeformen langsamer arbeiten als Teflonmatrizen und die Trocknung Tage statt Stunden dauert. Beides kostet Kapazität und zahlt direkt auf Oberfläche, Aroma und Biss ein. Bei 500 g pro Packung liegt der Aufpreis pro Teller im Cent-Bereich.
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Mehr aus dieser Manufaktur findest du in unserer Rustichella d'Abruzzo Collection, das gesamte Sortiment in der Kategorie Pasta. Warum Bronzezug und Langzeittrocknung den Unterschied machen, erklären wir ausführlich im Magazin-Beitrag gute Pasta erkennen.
RUSTICHELLA D'ABRUZZO
