Giuseppe Cocco Pipe Rigate Nr. 44 Trafila Ruvida 500g

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Hartweizengrieß, Wasser

Nährwerte pro 100 g
Energiewert 360 kcal / 1507 kJ
Eiweiß 13,00 g
Kohlenhydrate 70,20 g
Davon Zucker 3,40 g
Ballaststoffe 3,00 g
Fett 1,50 g
Davon gesättigte Fettsäuren 0,30 g
Salz 0,01 g
Kochzeit 5 Minuten

Pipe Rigate Nr. 44 von Cav. Giuseppe Cocco – Abruzzen

Manche Pasta-Formate wollen die Sauce auffangen. Die Pipe Rigate will sie behalten. Ihr Name spielt auf die Tabakpfeife an, deren gebogenen Kopf sie nachahmt – eine kurze Röhre, zur Muschel gekrümmt, an einem Ende zusammengedrückt. Genau dieser kleine Kniff macht sie zu einem der cleversten Formate der italienischen Küche. In Fara San Martino entsteht sie aus der Trafila Ruvida, der rauen Bronzematrize, die Cav. Giuseppe Cocco seiner ganzen Linie zum Namen gemacht hat.

Was die Pipe Rigate N.44 besonders macht

  • Die verschlossene Seite: ein Ende ist zusammengedrückt, das andere weit offen. Was einmal drin ist, bleibt drin – Ragù, Erbsen, Ricotta wandern hinein und entkommen nicht mehr.
  • Rillen außen, Höhle innen: die namensgebenden righe greifen die Sauce an der gekrümmten Außenseite, der Hohlraum sammelt sie im Inneren. Jeder Löffel bringt eine kleine Portion mit.
  • In nur 5 Minuten al dente: die schnellste Pasta im ganzen Cocco-Sortiment. Handwerkliche Qualität für Abende, an denen es wirklich zügig gehen muss.
  • Aus der runden Einloch-Matrize: Cocco zieht seine Trafila-Ruvida-Formate durch kreisrunde Bronzematrizen mit einer einzigen Öffnung. Langsam, aufwendig – und die Voraussetzung für diese gleichmäßig raue Oberfläche.

Warum die geschlossene Seite alles verändert

Bei einer Penne oder einem Rigatone ist die Röhre an beiden Enden offen. Was hineinfließt, kann auch wieder heraus – spätestens beim Anheben mit der Gabel. Die Pipe Rigate löst das mit einer simplen Geste: Ein Ende ist zusammengekniffen, die Röhre wird zur Höhle. Beim Schwenken in der Pfanne füllt sie sich, beim Servieren behält sie ihren Inhalt, und im Mund gibt sie ihn auf einmal frei. Wer schon einmal ein Ragù gekocht hat, dessen kleine Fleischstückchen am Ende alle traurig am Tellerboden lagen, versteht sofort, wofür dieses Format erfunden wurde.

Die raue Bronze – ein Prinzip mit Namen

Die N.44 gehört zur Trafila Ruvida di Semola, jener Linie, die nach dem Herzstück der Manufaktur benannt ist. Statt breiter Mehrfachmatrizen nutzt Cocco hier kreisrunde Bronzematrizen mit nur einer einzigen Öffnung. Der Teig aus feinem Hartweizengrieß und kaltem Bergquellwasser wird gegen dieses raue Metall gedrückt, statt durch glatte Teflondüsen zu gleiten – und kommt matt und porös heraus, nie glänzend. Du siehst es, du spürst es zwischen den Fingern, und du schmeckst es, sobald die Sauce dazukommt.

Fünf Minuten sind kein Kompromiss

Eine so kurze Kochzeit gelingt nur mit einer dünnen, präzise gezogenen Wand – und die wiederum nur, wenn die Pasta anschließend über viele Stunden bei niedriger Temperatur trocknen darf. Come una volta, wie einst. Industrielle Schnelltrocknung bei hoher Hitze würde ein so filigranes Format spröde machen und das Aroma des Weizens verbrennen. Die Ruhe, die Cocco sich nimmt, ist der Grund, warum die N.44 nach fünf Minuten Biss hat statt Beliebigkeit.

Das Ergebnis auf dem Teller

Kleine, gerillte Schneckchen, die ihre Form behalten, angenehm nach Getreide duften und jede Sauce mitbringen, statt sie abzugeben. Bissfest, ehrlich, unverkennbar handwerklich.

So kommt die Pipe Rigate N.44 am besten zur Geltung

Dieses Format liebt alles, was klein genug ist, hineinzupassen. Kleingeschnittene Zutaten, cremige Saucen, Hülsenfrüchte – hier wird jede Nudel zum gefüllten Löffel.

Ragù, Ricotta und Wurst

Ein langsam geschmortes Fleischragù ist die naheliegendste Wahl: Die Stückchen verschwinden in den Höhlen und kommen mit jedem Bissen zurück. Ebenso großartig: Ricotta mit Zitronenabrieb und Erbsen, eine Salsiccia-Sauce mit Fenchelsamen und Sahne, oder ein Sugo mit Auberginenwürfeln. Wichtig – die Pasta mit einem Löffel Kochwasser in der Pfanne fertigziehen, damit sich Sauce und Nudel wirklich verbinden.

In Suppen und Eintöpfen

Die Pipe Rigate ist auch eine wunderbare pasta da minestra: In Pasta e Ceci oder Pasta e Fagioli saugt sie die Brühe auf und gibt sie beim Löffeln wieder ab. Ein kleiner Küchentipp: Weil die Höhlen Kochwasser halten, die Pasta nach dem Abgießen kurz im Sieb schwenken – sonst verdünnt der versteckte Rest die Sauce.

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GIUSEPPE COCCO

Zona Artigianale, 15
66015 Fara San Martino

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