Casareccia Nr. 66 Caserecci di Semola 500g

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Hartweizengrieß, Wasser

Nährwerte pro 100 g
Energiewert 360 kcal / 1507 kJ
Eiweiß 13,00 g
Kohlenhydrate 70,20 g
Davon Zucker 3,40 g
Ballaststoffe 3,00 g
Fett 1,50 g
Davon gesättigte Fettsäuren 0,30 g
Salz 0,01 g
Kochzeit 8 Minuten

Casareccia Nr. 66 – die eingerollte Pasta aus Süditaliens Hausküche

Eine schmale Rolle mit S-förmiger Rinne, die Sauce aufnimmt wie eine kleine Kelle: Die Casareccia Nr. 66 von Cav. Giuseppe Cocco trägt ihre Herkunft schon im Namen. In Süditalien rollte man die Teigstreifen früher auf dem Holzbrett mit einem dünnen Stäbchen auf. Bei Cocco gehört sie zur Linie Casarecci di Semola: Der Teig aus Grieß und Quellwasser läuft durch eine Bronzematrize und trocknet anschließend bis zu 56 Stunden.

Eine Rinne mit zwei Seiten

Vier bis fünf Zentimeter ist eine Casareccia lang, an den Längsseiten eingerollt. So entsteht eine Rinne mit geschlossener Innenseite, in der sich die Sauce sammelt, und einer offenen, rauen Außenseite, an der sie haftet. Beim Durchbeißen gibt die Rinne einen kleinen Schwall Sauce frei. Der Geschmack bleibt dabei leicht nussig, mit der feinen Süße einer langen Trocknung.

Gerollte Formen verlangen einen elastischen Teig, der dem Druck der Presse standhält, ohne zu reißen. In Fara San Martino sorgt das weiche, kalkarme Quellwasser der Maiella dafür. Die Bronzematrize gibt der Oberfläche ihre feine Rauheit, und die Trocknung bei niedriger Temperatur lässt dem Hartweizen Zeit, sein Aroma zu behalten. Mehr zu Bronzezug und Trocknung liest du in unserem Beitrag Gute Pasta erkennen.

Casareccia, Gemelli oder Strozzapreti?

Gemelli sehen aus wie zwei umeinander gedrehte Stränge, Strozzapreti sind kürzer und asymmetrisch zusammengelegt. Die Casareccia ist eine einzelne Rolle mit durchgehender Rinne, schlanker und klarer in der Linie.

Zu Hause in Sizilien, Kampanien und Apulien

Gleich drei Regionen beanspruchen die Casareccia für sich. Überall rollten Frauen den Teig aus Semola und Wasser mit dem ferretto, einem dünnen Stäbchen aus Eisen oder Holz. Entsprechend breit ist das Spektrum der Saucen, mit denen sie auf den Tisch kommt.

Von der Norma bis zur Genovese

In Sizilien gehört sie zur Pasta alla Norma mit Auberginen, Tomate, Basilikum und Ricotta salata, in Trapani zum Pesto aus Mandeln, Tomate und Basilikum. In Neapel trifft sie auf die Genovese, das stundenlang geschmorte Zwiebelragù, dessen Süße sich in der Rinne sammelt. In Apulien kommt sie mit Salsiccia und Cime di rapa auf den Teller. Leichter wird es mit Pistazienpesto, mit Schwertfisch, Kapern und Kirschtomaten oder als lauwarmer Pastasalat mit gegrillten Zucchini, Oliven, Pecorino und etwas Zitrone.

So gelingt sie

Plane für die gerollte Form 11 bis 13 Minuten ein und gib ihr einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser. Rühr am Anfang kräftig um, damit sich die Rollen nicht ineinander verhaken, und probier ab der zehnten Minute. Eine Tasse Kochwasser bindet die Sauce in der Pfanne; die letzte Minute gehört dem mantecare, dem gemeinsamen Schwenken von Pasta und Sauce.

Pastificio Cav. Giuseppe Cocco

Die Familie Cocco macht hier seit 1916 Pasta; Fara San Martino selbst ist schon seit dem 16. Jahrhundert ein Pastaort. Zur Linie Casarecci di Semola gehören auch Gnocchetti Sardi, Conchiglia und Lingue di Passero, alle zu finden in unserer Kollektion von Giuseppe Cocco.

Häufige Fragen zur Casareccia Nr. 66

Was bedeutet der Name Casareccia?
Casareccia ist die süditalienische Form von casereccio und bedeutet „häuslich“ oder „hausgemacht“. Der Name erinnert daran, dass die Pasta früher zu Hause von Hand gerollt wurde.

Eignet sich die Casareccia für Pasta al forno?
Ja. Gar sie zwei Minuten kürzer als angegeben, misch sie mit der Sauce und überbacke sie mit Käse. Die Rollen behalten im Ofen ihre Form.

Ist die Casareccia vegan?
Ja, sie ist rein pflanzlich: Grieß aus Hartweizen, dazu Wasser. Wegen des Hartweizens enthält sie Gluten.

Ob Norma, Genovese oder Pesto alla Trapanese: Leg die Casareccia Nr. 66 von Cav. Giuseppe Cocco bei OLIPASO in den Warenkorb und gib deiner Lieblingssauce eine Rinne, in der sie sich sammeln kann.


GIUSEPPE COCCO

Zona Artigianale, 15
66015 Fara San Martino

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