Tagliatelle Nr. 13 Matassine all'Uovo 250g

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Hartweizengrieß, frische Eier aus Freilandhaltung 33.5%. Kann Spuren von Soja und Senf enthalten.

Nährwerte pro 100 g
Energiewert 376 kcal / 1574 kJ
Eiweiß 16,00 g
Kohlenhydrate 66,00 g
Davon Zucker 1,90 g
Ballaststoffe 3,00 g
Fett 3,50 g
Davon gesättigte Fettsäuren 0,80 g
Salz 0,13 g
Kochzeit 4 Minuten

Tagliatelle Nr. 13 von Giuseppe Cocco – die Königin der Bandnudeln

Wenn eine Pasta für sich allein Italien erzählen kann, dann ist es die Tagliatella. Die Nr. 13 von Pastificio Cav. Giuseppe Cocco führt diese Erzählung zu ihrem Höhepunkt: goldgelbe Eierbandnudeln, von Hand zu kleinen Nestern – den charakteristischen Matassine – gelegt und in Fara San Martino seit Jahrzehnten nach derselben handwerklichen Methode hergestellt. Eine Pasta, die nicht nur kocht, sondern erzählt.

Goldgelb und eierreich

Die klassische Tagliatella all'Uovo entsteht aus zwei Zutaten: bestem Semola Hartweizengrieß und frischen Eiern der Güteklasse A von Hühnern aus Freilandhaltung – mit 33,5 % Eianteil. Dieser hohe Eianteil verleiht ihr die warme, leuchtend goldene Farbe und ein vollmundiges Aroma, das schon vor dem ersten Bissen Appetit macht. Mit ihrer Breite von rund sechs bis sieben Millimetern liegt sie genau dort, wo Tradition und Saucenaufnahme perfekt zusammenfinden.

Aus dem Pasta-Mekka der Abruzzen

Auch wenn die Tagliatella ursprünglich aus der Emilia-Romagna stammt, hat sie in Fara San Martino im Pastifico bei Cav. Giuseppe Cocco ihre vielleicht edelste Heimat gefunden. Am Fuß des Majella-Gebirges treffen reines Quellwasser, klare Bergluft und Hartweizen bester Güte aufeinander – das Trio, dem die Region ihren weltweiten Ruf für außergewöhnliche Pasta verdankt. Die Familie Cocco führt diese Tradition seit Generationen fort und behandelt jede einzelne Charge Nudeln wie ein Stück Kulturgut.

Die Matassatrice von 1930

Das mechanische Herzstück der Manufaktur ist eine Maschine aus dem Jahr 1930: die originale Cocco-Matassatrice. Auf ihr wird die Sfoglia laminiert, in feine Bänder geschnitten und behutsam zu den typischen Nestern – den Matassine – aufgelegt. Genau diese Nestform schützt die zarten Bandnudeln beim Trocknen und beim Transport, ohne dass sie brechen.

Handwerk, das man schmeckt

Der Teig wird langsam in der Pastificio Cav. Giuseppe Cocco in der Gramola gebunden, bevor er durch eine runde Bronzeziehform gepresst und zur dünnen Sfoglia laminiert wird. Anschließend trocknet die Pasta bei niedriger Temperatur über viele Stunden hinweg – ein langsamer Prozess, der weit über industrielle Standards hinausgeht, aber den ursprünglichen Geschmack der Pasta „come una volta" bewahrt.

Bronzeziehung und langsame Lufttrocknung

Während industrielle Verfahren die Pasta durch Teflon pressen und in wenigen Minuten heißlufttrocknen, hinterlässt die Bronze hier eine fein raue, leicht poröse Oberfläche. Die schonende Trocknung schützt zugleich das empfindliche Eieraroma und gibt der Bandnudel ihre angenehme Bissfestigkeit.

Warum die raue Oberfläche zählt

Diese mikroskopische Rauheit ist kein Zufall, sondern Funktion: An ihr haften Saucen regelrecht fest, statt einfach abzurutschen. Das Ergebnis schmeckst Du sofort – jede Gabel trägt die volle Würze der Sauce, vom Tellerrand bis zum letzten Bissen.

So gelingt sie in Deiner Küche

Gib die Tagliatelle Nudeln vorsichtig in reichlich sprudelnd kochendes Salzwasser – die Nester lösen sich nach wenigen Sekunden von selbst auf. Schon nach rund vier Minuten ist sie al dente und damit fast so schnell auf dem Teller wie frische Pasta. Direkt aus dem Topf in die heiße Sauce schwenken und einen Schöpflöffel Nudelwasser dazugeben – so wird die Sauce seidig und legt sich perfekt um jede Bandnudel.

Die klassischen Saucen-Partner

Die Tagliatelle verträgt kräftige Begleiter besonders gut: das berühmte Ragù alla Bolognese ist ihr ureigener Partner, ebenso ein Ragù aus Wild, Ente oder Hase. Auch Steinpilze in Butter oder eine feine Trüffelcreme passen hervorragend. Wer es schlicht mag, kombiniert sie mit Salbeibutter, einem Hauch Muskatnuss und frisch geriebenem Parmigiano. Auch klassisch mit Olivenöl und Knoblauch sind die Nudeln ein Gedicht.

Häufige Fragen

Warum sind die Tagliatelle als Nester verpackt? Die typische Matassina-Form schützt die zarten Eierbandnudeln vor dem Brechen. Beim Kochen lösen sich die Nester von selbst auf – einfach ins kochende Wasser gleiten lassen.

Wie lange muss ich die Tagliatelle Nr. 13 kochen? Rund vier Minuten in reichlich sprudelnd kochendem Salzwasser. Durch den hohen Eianteil und die dünne Sfoglia gart sie deutlich schneller als reine Hartweizenpasta.

Worin liegt der Unterschied zu Fettuccine oder Pappardelle? Es ist allein die Breite des Bandes. Tagliatelle liegen mit etwa sechs bis sieben Millimetern dazwischen – breit genug für kräftige Ragùs, fein genug für elegante Saucen.

Was macht Cocco-Tagliatelle besonders? Die Kombination aus Bronzeziehung, der historischen Matassatrice von 1930, langsamer Lufttrocknung und einem Eianteil von 33,5 % – das ergibt eine Pasta mit goldener Farbe, intensivem Aroma und saucenbindender Oberfläche, wie man sie sonst nur frisch in einer guten italienischen Küche findet.


GIUSEPPE COCCO

Zona Artigianale, 15
66015 Fara San Martino

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