Garganelli Nr. 26 Le Specialità all'Uovo 250g
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 376 kcal / 1574 kJ |
| Eiweiß | 16,00 g |
| Kohlenhydrate | 66,00 g |
| Davon Zucker | 1,90 g |
| Ballaststoffe | 3,00 g |
| Fett | 3,50 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,80 g |
| Salz | 0,13 g |
| Kochzeit | 6 Minuten |
Fast jede kurze Pasta-Röhre in Italien wird durch eine Matrize gepresst. Die Garganelli aus der Line Le Specialità all'Uovo nicht. Sie ist ein aufgerolltes Blatt Eierteig – ein Quadrat Sfoglia, das schräg um ein Stäbchen gewickelt und über einen gerillten Kamm gedrückt wird, bis die Naht hält. Man sieht diese Naht am fertigen Röhrchen, und man schmeckt sie: Sie ist die Stelle, an der die Pasta doppelt liegt. Bei Cav. Giuseppe Cocco entsteht die Nr.26 aus genau so einer laminierten Sfoglia – mit 33,5 Prozent frischem Ei.
Was die Garganelli Nr.26 besonders macht
- Gerollt statt gepresst: die Garganella entsteht aus einem Blatt Teig, nicht aus einer Düse. Die schräge Naht ist ihr Erkennungsmerkmal – und die einzige Stelle, an der eine Röhre doppelte Wandstärke hat.
- 33,5 % frisches Ei: Güteklasse A, von Hennen aus Freilandhaltung. Weit mehr, als die italienische Norm für Pasta all'uovo verlangt – das sieht man an der goldgelben Farbe und schmeckt man an der samtigen Textur.
- Rillen außen, Hohlraum innen: der Kamm prägt die feinen Rippen, die Rolle schafft den Kanal. Sauce haftet außen und sammelt sich innen – ein Format, das nichts liegen lässt.
- In 6 Minuten al dente: Eierpasta braucht wenig Zeit. Genug für ein Ragù aus dem Kühlschrank, zu wenig zum Danebenstehen.
Warum eine gerollte Röhre anders schmeckt
Eine gepresste Nudel ist überall gleich dick. Die Garganella nicht: Wo die Sfoglia überlappt, liegt der Teig doppelt, an den Rändern läuft er dünn aus. Genau diese Ungleichmäßigkeit ist das Ziel. Im Mund entsteht ein Wechselspiel – zarte Kante, fester Kern an der Naht –, das eine industriell extrudierte Röhre nie liefern kann. Dazu kommt die Geometrie: Weil die Rolle spitz zuläuft und die Rippen quer über den Bauch führen, greift die Sauce an jeder Windung. Es gibt einen Grund, warum die Romagna diese Nudel seit dreihundert Jahren nicht durch eine Penne ersetzt hat.
Die Sfoglia aus Fara San Martino
Feiner Hartweizengrieß und frische Eier von Freilandhennen werden langsam zu einem Teig verbunden und zu einer dünnen Sfoglia laminiert – ein Blatt, wie es früher am Nudelbrett unter dem Rollholz entstand. In dieser einen Zutatenliste steckt alles, was die Specialità all'uovo von Cocco ausmacht: Grieß, Ei, sonst nichts. Kein Farbstoff, kein Eipulver, keine Abkürzung.
Die Katze von Bagnacavallo
Der Legende nach entstand die Garganella um 1725 im Haushalt eines Kardinals in der Romagna. Die Köchin wollte Cappelletti füllen, doch die Katze hatte die Farce gefressen. Was blieb, waren die leeren Teigquadrate – also rollte sie jedes einzelne um eine Stricknadel, drückte es über den Kamm des Webstuhls und gab die Röhrchen in die Brühe. Die Gäste waren begeistert. Der Name kommt vom Dialektwort garganel, der Gurgel des Huhns, der die Form ähnelt. Eine Nudel, geboren aus einem Missgeschick – und geblieben, weil sie besser war.
Das Ergebnis auf dem Teller
Goldgelbe Röhrchen mit sichtbarer Naht, feinen Rippen und samtigem Biss, die nach Ei und gutem Weizen duften. Zart, aber mit Struktur. So schmeckt Pasta, die aus einem Blatt Teig gerollt wurde statt aus einem Rohr.
So kommen die Garganelli Nr.26 am besten zur Geltung
Eierpasta liebt Fett – Butter, Sahne, gutes Fleisch, kräftigen Käse. Was auf Hartweizenpasta abrutschen würde, findet hier zwischen Rippen und Naht seinen Halt.
Der Klassiker aus der Romagna
Garganelli al prosciutto e piselli: Butter, feiner Schinken, Erbsen, ein Schluck Sahne, viel Parmigiano Reggiano – die Erbsen wandern in die Röhrchen, der Schinken bleibt an den Rippen hängen. Ebenso traditionell: ein langsam geschmortes Ragù alla romagnola oder eine Salsiccia-Sauce mit Fenchelsamen. Wichtig – die Pasta mit einem Löffel Kochwasser in der Pfanne fertigziehen, damit Sauce und Nudel wirklich eins werden.
In brodo und weitere Ideen
Zurück zum Ursprung: In einer kräftigen Fleischbrühe serviert, wie es die Köchin damals tat, sind Garganelli ein Wintergericht von großer Ruhe. Ebenso wunderbar mit Butter und Salbei, mit Steinpilzen und Petersilie oder – wenn Saison ist – mit gehobeltem Trüffel. Ein Küchentipp: wirklich nur sechs Minuten, Eierpasta verzeiht deutlich weniger als Hartweizenpasta.
Hol dir die Nudel, die eine Katze erfunden hat: Leg die Garganelli N.26 jetzt in den Olipaso Warenkorb und probier, wie anders eine gerollte Pasta-Röhre schmeckt – wir liefern dieses Top-Format aus Fara San Martino zu direkt nach Hause.
GIUSEPPE COCCO
