Fusillo Gigante Nr. 86 Caserecci di Semola 500g
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 360 kcal / 1507 kJ |
| Eiweiß | 13,00 g |
| Kohlenhydrate | 70,20 g |
| Davon Zucker | 3,40 g |
| Ballaststoffe | 3,00 g |
| Fett | 1,50 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,30 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 8-10 Minuten |
Fusillo Gigante Nr. 86 von Cav. Giuseppe Cocco – Abruzzen
Der Fusillo verdankt seinen Namen der fuso, der Spindel: Früher wickelten Pastaie in Süditalien den Teig mit bloßen Händen um einen dünnen Stab und ließen ihn zur Spirale werden. Der Fusillo Gigante von Cav. Giuseppe Cocco ist die großzügige Antwort auf diese alte Geste – eine Spirale mit ordentlich Statur, die aus jeder Sauce ein Fangnetz macht.
Was den Fusillo Gigante N.86 besonders macht
- Die Spirale als Saucen-Falle: jede Windung schafft Kanäle und Kanten, in denen sich Sugo, Öl und kleine Stücke verfangen – nichts bleibt am Tellerboden zurück.
- Gigante ist Programm: deutlich größer als ein klassischer Fusillo. Das gibt federnden Widerstand beim Kauen statt braver Beilagen-Textur.
- Rau auf Bronze gezogen: die traditionelle Bronzematrize modelliert die Windungen präzise und lässt die Oberfläche porös – die Sauce greift, statt abzurutschen.
- 10 Minuten al dente: lange genug für einen echten Kern, kurz genug für einen Werktagabend.
Warum ausgerechnet die Spirale so gut funktioniert
Eine Röhre nimmt Sauce auf, eine Bandnudel trägt sie – die Spirale tut beides zugleich. Zwischen den Windungen entstehen offene Rinnen, die sich beim Schwenken in der Pfanne regelrecht vollsaugen. Wer schon einmal beobachtet hat, wie am Ende eines Tellers ein trauriger See aus Sauce übrig bleibt, kennt das Problem, das dieses Format löst. Und weil die N.86 größer ausfällt als üblich, sind auch die Rinnen breiter: Hier finden nicht nur flüssige Saucen Platz, sondern auch Kapern, Oliven, kleine Fischstücke oder Gemüsewürfel.
Geboren aus dem Wasser von Fara San Martino
Fara San Martino in den Abruzzen gilt seit jeher als eine der Wiegen der italienischen Pasta. Das kalte, weiche Quellwasser aus dem Maiella-Massiv verbindet sich hier mit sorgfältig ausgewähltem Hartweizengrieß zu einem festen, homogenen Teig. Cav. Giuseppe Cocco bleibt diesem Ursprung treu – Qualität vor Tempo, seit Generationen.
Eine Form, die Geduld verlangt
Nach dem langsamen Kneten in der Gramola trocknet die Pasta über viele Stunden bei niedriger Temperatur – come una volta, wie einst. Gerade bei einer gedrehten Form ist das heikel: Die unterschiedlich dicken Stellen einer Spirale müssen gleichmäßig Feuchtigkeit abgeben, sonst verzieht sie sich oder bekommt feine Risse. Schnelltrocknung bei hoher Hitze würde genau das provozieren. Die Ruhe, die Cocco sich nimmt, sieht man dem fertigen Fusillo an: saubere, intakte Windungen.
Das Ergebnis auf dem Teller
Ein Fusillo, der beim Kochen seine Drehung behält, angenehm nach Getreide duftet und mit federndem Biss die Sauce mitbringt. Ehrlich, kräftig, unverkennbar handwerklich.
So kommt der Fusillo Gigante N.86 am besten zur Geltung
Dieses Format ist erstaunlich vielseitig – es verträgt Kräftiges ebenso wie Feines, solange die Sauce etwas hat, das sich festhalten kann. Reine Flüssigkeit ohne Substanz ist die einzige Verschwendung.
Fisch, Tomate und Ricotta salata
Die Pastaia-Empfehlung aus Fara San Martino selbst: Fusilli Giganti mit Knurrhahn, Kirschtomaten und gereifter Ricotta salata. Der zarte Fisch zerfällt in kleine Stücke, die sich zwischen den Windungen einnisten, die Tomaten geben Saft, der salzige Ricotta obendrauf setzt den Kontrapunkt. Ein Teller, der nach Adria schmeckt.
Weitere Ideen
Ebenso wunderbar mit einem herzhaften Fleischragù, mit Pesto alla Genovese, mit gerösteten Paprika und Ricotta oder als sommerlicher Pastasalat – dank der stabilen Struktur bleibt die N.86 auch lauwarm bissfest. Immer gilt: die Pasta mit einem Löffel Kochwasser in der Pfanne fertigziehen, damit sich Sauce und Windungen wirklich verbinden.
Bring die Spindel der süditalienischen Pastaie in deine Küche: Leg den Fusillo Gigante N.86 bei Olipaso in den Warenkorb und erlebe, wie viel Sauce eine einzige Nudel tragen kann.
GIUSEPPE COCCO
