Capellini Nr. 30 La Trafila Ruvida 500g
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 360 kcal / 1507 kJ |
| Eiweiß | 13,00 g |
| Kohlenhydrate | 70,20 g |
| Davon Zucker | 3,40 g |
| Ballaststoffe | 3,00 g |
| Fett | 1,50 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,30 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 5 Minuten |
Capellini Nr. 30 von Cav. Giuseppe Cocco – das feine Engelshaar aus den Abruzzen
Capellini, die „Härchen", sind das feinste lange Pastaformat überhaupt – noch zarter als Spaghetti, fast wie Seide auf dem Teller. Gerade weil sie so dünn sind, trennt sich bei ihnen die Spreu vom Weizen: Billige Engelshaar-Pasta verkocht in Sekunden zu Brei. Die Capellini Nr. 30 aus der Linie La Trafila Ruvida di Semola von Pastificio Cav. Giuseppe Cocco dagegen behalten ihren feinen Biss – handwerklich gefertigt in Fara San Martino, dem legendären Pasta-Dorf der Abruzzen. Engelshaar, wie es schmecken soll.
Was diese Capellini von Supermarkt-Pasta unterscheidet
Das Geheimnis der rauen Bronzeform
Die Linie trägt ihren Namen nicht zufällig: „La Trafila Ruvida" verweist auf das eigentliche Geheimnis der Pasta Cocco – die raue Bronzeform. Während Industriepasta durch glatte Teflonmatrizen gepresst wird und glatt sowie glitschig bleibt, nutzt Cocco kreisrunde Bronzeformen mit nur einem einzigen Loch. Sie verleihen selbst dem zarten Engelshaar jene mikrofeine, poröse Oberfläche, an der leichte Saucen und Öl perfekt haften, statt einfach abzuperlen.
Langsame Trocknung für Biss statt Brei
Industriepasta wird oft in wenigen Stunden bei hoher Hitze getrocknet – bei einem so feinen Format rächt sich das doppelt, weil die dünnen Stränge schnell mürbe werden. Pastificio Cocco trocknet seine Pasta langsam und schonend in der reinen, gut belüfteten Bergluft der Abruzzen. So bleiben Eiweißstruktur und Aroma erhalten, und die Capellini behalten auch nach dem Kochen einen feinen, eleganten Biss, statt zu verkleben.
Nur Hartweizengrieß, Wasser und Können
Die alten Pastameister von Fara San Martino sagten, vier Dinge machten gute Pasta aus: der Weizen, das Quellwasser, die reine Luft zum Trocknen und das Können der Hände. Cocco bleibt diesem Credo treu. Hochwertiger Hartweizengrieß (Semola di grano duro) wird mit kaltem Quellwasser zu einem festen, homogenen Teig verbunden – mehr braucht es nicht. Kein Schnellverfahren, sondern geduldiges Handwerk, über das der Cavaliere persönlich wacht.
So kochst du die Capellini und wozu sie passen
Capellini sind die Diven unter den Pastaformaten: Sie verlangen leichte, feine Saucen, die sie nicht erdrücken. Wunderbar mit nur gutem Olivenöl, Knoblauch und Chili (aglio e olio), mit einer zarten Cherrytomaten-Sauce, mit Zitrone und Meeresfrüchten oder einfach in einer klaren Brühe als feine Suppeneinlage. Wichtig: Da sie so dünn sind, garen sie in nur wenigen Minuten – halte die Sauce bereit, bevor die Pasta ins Wasser kommt, und vermenge beides sofort. Ein Schöpflöffel Pastawasser hilft, alles seidig zu verbinden. Schwere, stückige Ragùs solltest du dagegen kräftigeren Formaten überlassen.
Pastificio Cav. Giuseppe Cocco – Pasta come una volta seit 1916
Die Geschichte der Familie Cocco beginnt 1916, als Domenico Cocco als junger Mann das Pasta-Handwerk in Fara San Martino erlernte. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs barg sein Sohn Giuseppe die alten Maschinen aus den Trümmern und setzte sie wieder instand – bis heute entsteht die Pasta nach denselben sorgfältigen, geduldigen Methoden. „La pasta come una volta", die Pasta wie früher, ist hier kein Slogan, sondern gelebte Tradition. Wer diese Capellini wählt, entscheidet sich für echtes Handwerk statt anonymer Massenware.
Was macht die Cocco-Capellini hochwertiger als Supermarkt-Pasta? Vor allem der Bronzezug und die langsame Trocknung: Die rauen, kreisrunden Bronzeformen geben selbst dem feinen Engelshaar eine griffige Oberfläche, an der Sauce haftet, und die schonende Trocknung bewahrt Aroma und den feinen Biss. Billiges Engelshaar verkocht dagegen schnell zu Brei – diese Capellini bleiben elegant al dente.
Wozu passen Capellini am besten? Zu leichten, feinen Saucen: Aglio e olio, zarte Tomaten- oder Zitronensaucen, Meeresfrüchte oder als edle Einlage in klarer Brühe. Schwere, stückige Ragùs passen besser zu kräftigeren Formaten. Die Sauce immer vorab bereithalten und die Pasta sofort darin schwenken.
Wie lange müssen Capellini kochen? Sehr kurz – als feinstes Langformat garen sie in nur wenigen Minuten. Orientiere dich an der Packungsangabe, probiere früh und gieße sie ab, sobald sie al dente sind, denn der Übergang zu weich geht bei Engelshaar besonders schnell.
GIUSEPPE COCCO
