Bucatini Nr. 53 Caserecci di Semola 500g
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 360 kcal / 1507 kJ |
| Eiweiß | 13,00 g |
| Kohlenhydrate | 70,20 g |
| Davon Zucker | 3,40 g |
| Ballaststoffe | 3,00 g |
| Fett | 1,50 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,30 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 6 Minuten |
Bucatini Nr. 53 von Cav. Giuseppe Cocco – die hohle Pasta der Abruzzen
Bucatini sehen aus wie dicke Spaghetti, bergen aber ein Geheimnis: ein feines Loch, das längs durch jede Nudel verläuft (von italienisch „buco", das Loch). Genau dieser Hohlraum macht sie so besonders – die Sauce umhüllt die Bucatini nicht nur, sie wandert auch hinein. In der Version Nr. 53 aus der Linie Caserecci di Semola formt das Pastificio Cav. Giuseppe Cocco diesen römisch-abruzzesischen Klassiker mit der Sorgfalt einer echten Manufaktur in Fara San Martino, dem legendären Pasta-Dorf der Abruzzen.
Was diese Bucatini von Supermarkt-Pasta unterscheidet
Bronzezug statt glatter Industrieform
Der entscheidende Unterschied liegt in der Oberfläche. Industrielle Massenpasta wird meist durch glatte Teflonmatrizen gepresst – das Ergebnis ist glatt und glitschig, Sauce perlt einfach ab. Cocco presst den Teig stattdessen durch raue Bronzeformen (trafila al bronzo). Das verleiht den Bucatini eine porös-raue Oberfläche, an der jede Sauce hervorragend haftet. Bei einer kräftigen Amatriciana oder Carbonara macht genau das den Unterschied zwischen „gut" und „unvergesslich".
Langsame Trocknung statt industrieller Eile
Während Industriepasta oft in wenigen Stunden bei hoher Hitze getrocknet wird – was Aroma und Struktur leiden lässt –, trocknet Cocco seine Pasta langsam und schonend in der reinen, gut belüfteten Bergluft der Abruzzen. Diese Geduld bewahrt die Eiweißqualität, die nussigen Aromen des Hartweizens und sorgt für den festen Biss, der auch nach dem Kochen erhalten bleibt. Pasta, die nicht verklebt, sondern al dente bleibt.
Hartweizengrieß und Quellwasser nach alter Tradition
Die alten Pastameister von Fara San Martino sagten, vier Dinge machten gute Pasta aus: der Weizen, das Quellwasser, die reine Luft zum Trocknen und das Können der Hände. Cocco bleibt diesem Credo treu. Hochwertiger Hartweizengrieß (Semola di grano duro) wird mit kaltem Quellwasser in der langsam drehenden Knetmaschine, der gramola, zu einem festen, homogenen Teig verbunden. Kein Schnellverfahren, sondern geduldiges Handwerk – so, wie Pasta einmal gemacht wurde.
So kochst du die Bucatini und wozu sie passen
Bucatini sind die geborenen Partner für kräftige, würzige Saucen. Der absolute Klassiker: Bucatini all'Amatriciana mit Guanciale, Tomate und Pecorino Romano. Ebenso grandios zu Cacio e Pepe, zu einer herzhaften Carbonara oder zu einem reichhaltigen Sugo, der sich an und in der hohlen Nudel festsetzt. Koche sie in reichlich Salzwasser al dente – durch den Bronzezug brauchen sie meist eine Spur länger als Industriepasta. Tipp: Gib einen Schöpflöffel Pastawasser zur Sauce und schwenke die Bucatini darin, dann verbindet sich alles zu einer seidigen, glänzenden Einheit.
Pastificio Cav. Giuseppe Cocco – Pasta come una volta seit 1916
Die Geschichte der Familie Cocco beginnt 1916, als Domenico Cocco als junger Mann das Pasta-Handwerk in Fara San Martino erlernte. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs barg sein Sohn Giuseppe die alten Maschinen aus den Trümmern und setzte sie wieder instand – bis heute entsteht die Pasta nach denselben sorgfältigen, geduldigen Methoden. „La pasta come una volta", die Pasta wie früher, ist hier kein Slogan, sondern gelebte Tradition. Wer diese Bucatini wählt, entscheidet sich für echtes Handwerk statt anonymer Massenware.
Was macht die Cocco-Bucatini hochwertiger als Supermarkt-Pasta? Vor allem der Bronzezug und die langsame Trocknung: Die raue, durch Bronzeformen gepresste Oberfläche hält Sauce deutlich besser als glatte Industriepasta, und die schonende, langsame Lufttrocknung bewahrt Aroma, Struktur und den festen Biss. Dazu kommt hochwertiger Hartweizengrieß, verarbeitet mit reinem Quellwasser nach traditionellem Verfahren.
Wozu passen Bucatini am besten? Klassisch zu Bucatini all'Amatriciana mit Guanciale und Pecorino, ebenso zu Cacio e Pepe, Carbonara oder kräftigen Tomaten- und Fleischsugos. Das Loch in der Mitte nimmt die Sauce auf und macht die hohle Nudel besonders saftig. Am besten al dente kochen und mit etwas Pastawasser zu einer cremigen Sauce verbinden.
Warum brauchen die Bucatini etwas länger zum Kochen? Durch die langsame Trocknung und die dichte, bronzegezogene Struktur garen sie etwas gemächlicher als industrielle Schnellpasta – genau das sorgt für den festen, anhaltenden Biss. Orientiere dich an der Packungsangabe und probiere kurz vor Ende.
GIUSEPPE COCCO
