Cestini Rustichella 500g
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 352 kcal / 1493 kJ |
| Eiweiß | 13,5 g |
| Kohlenhydrate | 71 g |
| Davon Zucker | 4 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
| Fett | 1,5 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,3 g |
| Salz | 0,01 g |
| Kochzeit | 10-12 Minuten |
Cestini – kleine Körbchen, die jede Sauce einfangen
Manche Nudelformen sind schön anzusehen – die Cestini von Rustichella d'Abruzzo sind gebaut, um zu tragen. Ihr Name bedeutet auf Italienisch „kleine Körbchen", und genau das sind sie: gewölbte, muschelartige Schälchen, deren Mulde Sauce, Gemüsewürfel und kleine Zutaten auffängt, statt sie vom Teller rutschen zu lassen. So wird jeder Bissen zu einem randvoll gefüllten Löffel voller Geschmack. Bei dieser Form geht es nicht um Dekoration, sondern um Funktion: Jedes einzelne Stück ist ein winziges Gefäß, das sich beim Kochen leicht zusammenzieht und eine offene Mulde bildet. Was diese Cestini konkret ausmacht:
- Körbchenform mit Funktion: Die konkave Mulde jedes Stücks fängt Ragù, Gemüse und cremige Saucen ein – nichts geht auf dem Weg zum Gaumen verloren.
- Bronzegezogen für mehr Haftung: Durch die Bronzematrize erhält die Oberfläche eine feine, raue Struktur, an der Sauce zusätzlich haftet.
- Langsam luftgetrocknet: Die schonende Trocknung bei niedriger Temperatur bewahrt das Getreidearoma und sorgt für einen angenehm bissfesten Kern.
- Nur zwei Zutaten: Hartweizengrieß und reines Bergquellwasser – mehr steckt nicht in diesen Körbchen.
Warum die Form den Unterschied macht
Eine flache Nudel lässt Sauce abtropfen, eine Röhre führt sie hindurch. Die Cestini dagegen halten fest: Ihre gewölbte Innenseite wirkt wie eine kleine Schale, während die raue Außenseite den Sauce-Film trägt. Diese doppelte Wirkung – innen sammeln, außen haften – ist der Grund, warum sich die Form so wunderbar für gehaltvolle Fleisch- und Käsesaucen ebenso eignet wie für leichte Zubereitungen mit frischen Tomaten oder feinem Gemüse.
Rustichella d'Abruzzo – Pastakunst aus Pianella
Im abruzzesischen Pianella führt die Familie Peduzzi eine Tradition fort, die einst der Großvater begründete. Was als kleiner Pastificio begann, zählt heute zu den renommiertesten handwerklichen Pasta-Manufakturen Italiens – gewachsen aus der Vision, eine ungewöhnliche Vielfalt an Formen in kleinen Chargen und mit kompromissloser Sorgfalt herzustellen. Die Cestini sind ein typisches Beispiel für diese Handschrift: eine charaktervolle Form, die ohne die richtige Herstellung nur die Hälfte ihres Potenzials entfalten würde.
Bronzematrize und langsame Lufttrocknung
Der Teig wird durch traditionelle Bronzeformen (Matrizen) gepresst statt durch glatte Teflonwerkzeuge. Das hinterlässt jene charakteristisch raue, leicht mehlige Oberfläche, an der Sauce spürbar besser haftet. Anschließend trocknen die Cestini über viele Stunden bei niedrigen Temperaturen an der Luft – ein langsamer Prozess, der Struktur und Aroma erhält, wo industrielle Schnelltrocknung sie flachbügeln würde.
Nur Hartweizengrieß und Bergquellwasser
Die Zutatenliste ist bewusst kurz: hochwertiger Hartweizengrieß, verknetet mit reinem Quellwasser. Kein Ei, keine Zusätze. Diese Schlichtheit macht die Cestini von Natur aus vegan und lässt den vollen, leicht nussigen Geschmack des Weizens in den Vordergrund treten.
Zubereitung & Serviervorschläge
Die Cestini sind unkompliziert in der Küche und dankbar auf dem Teller – ob als schnelles Wochengericht oder als kleiner Auftritt für Deine Gäste.
Kochzeit und der Punkt „al dente"
In reichlich gut gesalzenem, sprudelnd kochendem Wasser brauchen die Cestini etwa 10 bis 12 Minuten. Am besten probierst Du eine Minute vor Ende und gießt die Nudeln mit noch spürbarem Biss ab – gerade die Körbchenform kommt al dente am schönsten zur Geltung.
Ideale Saucen und Begleiter
Herzhafte Fleisch-Ragùs und käsige Saucen fühlen sich in den Mulden ebenso wohl wie eine frische Tomatensauce mit Basilikum oder fein gewürfeltes, in Olivenöl geschwenktes Gemüse. Ein hochwertiges natives Olivenöl extra, ein paar Späne Pecorino oder Parmigiano und etwas frisch gemahlener Pfeffer genügen oft schon für ein rundes Gericht. Auch als lauwarmer oder kalter Nudelsalat machen die Cestini eine gute Figur, weil sie Dressing und Zutaten in sich aufnehmen.
Extra-Tipp: Cestini al forno
Für einen Auflauf vermengst Du die vorgegarten Cestini mit Tomatensauce, gibst sie in eine Form, bedeckst sie großzügig mit Mozzarella oder geriebenem Käse und überbäckst alles im Ofen goldbraun. Die Körbchen halten die Sauce im Innern – so bleibt der Auflauf saftig, während oben eine knusprige Kruste entsteht.
Häufige Fragen zu Cestini
Wie lange müssen Cestini kochen? In sprudelndem Salzwasser sind sie nach rund 10 bis 12 Minuten al dente. Ein kurzes Probieren gegen Ende bringt Sicherheit.
Welche Sauce passt am besten? Dank der Körbchenform sind stückige Ragùs, cremige Käsesaucen und Gemüsezubereitungen ideal – überall dort, wo eine Nudel Sauce „auffangen" soll, spielen die Cestini ihre Stärke aus.
Sind Cestini vegan? Ja. Sie bestehen ausschließlich aus Hartweizengrieß und Wasser, enthalten also weder Ei noch tierische Zutaten.
Was macht die Rustichella-Herstellung besonders? Die Kombination aus Bronzematrize und langsamer Lufttrocknung sorgt für eine raue Oberfläche und einen festen Biss – zwei Eigenschaften, die Du auf der Zunge deutlich schmeckst.
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RUSTICHELLA D'ABRUZZO
