Mono Peranzana Olivenöl Extra Vergine di Oliva
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 824 kcal / 3389 kJ |
| Eiweiß | 0,00 g |
| Kohlenhydrate | 0,00 g |
| davon Zucker | 0,00 g |
| Ballaststoffe | 0,00 g |
| Fett | 91,60 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 13,70 g |
| Salz | 0,00 g |
Francesco Cillo Mono Peranzana – sortenreines natives Olivenöl extra aus der Basilikata
In Cancellara, tief im Landesinneren der Provinz Potenza, arbeitet die Familie Cillo seit vier Generationen mit Oliven. Die Ölmühle steht dort, wo die Bäume wachsen – und genau daraus entsteht der Charakter dieses Öls: ein delikat fruchtiges Natives Olivenöl extra, sortenrein aus Peranzana, das nicht laut auftritt, sondern ein Gericht von innen heraus rundet.
Ein delikat fruchtiges Monokultivar aus der Basilikata
Die Linea Mono von Francesco Cillo verzichtet bewusst auf Verschnitt. Kein Ausgleich, keine Korrektur durch eine zweite Sorte – was in der Flasche ist, stammt ausschließlich von Peranzana-Oliven einer Ernte. Das ist anspruchsvoller, weil jeder Jahrgang seine eigene Handschrift trägt, und es ist der Grund, warum du hier tatsächlich schmeckst, was diese Sorte kann.
Peranzana: die provenzalische Olive, die im Süden heimisch wurde
Der Name verrät die Herkunft. „Peranzana" gilt als süditalienische Verschleifung von provenzale – die Sorte soll im 18. Jahrhundert aus der Provence in den Norden Apuliens gebracht worden sein, wo sie rund um Torremaggiore bis heute ihr Kerngebiet hat. Von dort ist es über die Hügel nicht weit in die Basilikata. Cillo kultiviert sie auf der lucanischen Seite dieser Grenze, in deutlich höherer und rauerer Lage als in der Ebene des Tavoliere.
Warum die Lage den Unterschied macht
Das Hügelland der Basilikata ist kühler als die apulische Küstenebene, die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht fallen im Herbst spürbar aus. Oliven reifen dadurch langsamer und behalten mehr von den flüchtigen Aromastoffen, die beim Pressen ins Öl übergehen. Für ein Öl, dessen Reiz gerade in Feinheit und Balance liegt, ist das kein Nebeneffekt, sondern die Voraussetzung.
Farbe, Aroma, Textur: was dich im Glas erwartet
Smaragdgrün mit goldenen Reflexen, mittlere bis geringe Fließfähigkeit – das Öl hat spürbar Körper. In der Nase Kräuter, Artischocke und frische Mandel, dahinter ein Hauch Rucola und grüne Tomate. Am Gaumen bleibt es elegant: Bitterkeit und Schärfe sind vorhanden, aber fein austariert und nie dominant. Der Abgang trägt die Mandelnote weiter, statt sie mit Pfeffer zu überdecken.
Das macht genau dieses Öl aus
- 100 % Peranzana, sortenrein – kein Cuvée, kein Ausgleich durch andere Sorten. Ein seltenes Sortenprofil, das die meisten italienischen Öle im Regal nicht abbilden.
- Verarbeitung innerhalb von vier Stunden nach der Ernte – Oliven beginnen unmittelbar nach dem Pflücken zu fermentieren. Das enge Zeitfenster zwischen Baum und Mühle ist der wirksamste Hebel für niedrige Säurewerte und saubere Aromatik.
- Kalt extrahiert und erst bei Bestellung abgefüllt – das Öl lagert im temperierten Tank unter Inertgas, nicht monatelang in der Flasche unter Ladenlicht.
- Delikat fruchtig statt intensiv – gemacht für alles, was ein kräftiges Öl übertönen würde: Fisch, Meeresfrüchte, junges Gemüse, feine Vorspeisen.
Vier Stunden – das Zeitfenster, über das kaum jemand spricht
Zwischen Ernte und Extraktion entscheidet sich der größte Teil der späteren Qualität. Lagern Oliven zu lange in Kisten, steigen Temperatur und Feuchtigkeit, enzymatische Prozesse setzen ein, der Säuregehalt klettert. Weil Frantoio und Olivenhaine bei Cillo praktisch nebeneinanderliegen, sind vier Stunden realistisch – nicht als Marketingversprechen, sondern als logistische Selbstverständlichkeit.
Abgefüllt, wenn du bestellst
Licht und Sauerstoff sind die beiden natürlichen Gegenspieler eines guten Olivenöls. Je kürzer die Zeit zwischen Abfüllung und deiner Küche, desto mehr Polyphenole und Aromen kommen tatsächlich bei dir an. Deshalb füllt Cillo auftragsbezogen ab – ein Detail, das im Vergleichstest den Unterschied zwischen „gut" und „lebendig" ausmacht.
Peranzana in deiner Küche
Dieses Öl ist ein Finisher, kein Bratfett. Nimm es roh, kurz vor dem Servieren: über gedämpften Fisch, auf Carpaccio und Meeresfrüchtesalat, zu gebratenem Huhn oder Kaninchen, über rohes und blanchiertes Gemüse, in eine Vinaigrette, die ohne viel Beiwerk auskommt. Auch pur auf Weißbrot mit etwas Salz funktioniert es – und zeigt dann am deutlichsten, was Mandel und Artischocke im Profil bedeuten. Bei jungen Kartoffeln, weißem Bohnenpüree oder Burrata übernimmt es die aromatische Führung, ohne den Hauptdarsteller zu verdrängen.
Wenn du bisher nur kräftige, pfeffrige Öle kennst, ist das Mono Peranzana der Gegenentwurf: Leg es in den Warenkorb und probiere es einmal direkt neben deinem gewohnten Öl auf demselben Gericht – der Unterschied lässt sich in einer einzigen Mahlzeit schmecken.
Aufbewahrung: so bleibt die Frische erhalten
Dunkel, kühl und fest verschlossen lagern, am besten nicht neben dem Herd. Nach dem Öffnen innerhalb von zwei bis drei Monaten verbrauchen – bei 500 ml und regelmäßigem Gebrauch ist das leicht zu schaffen. Kühlschrank ist nicht nötig; Trübung bei Kälte ist unbedenklich und verschwindet bei Raumtemperatur wieder.
Bei OLIPASO führen wir die komplette Linea Mono von Francesco Cillo. Leg dir das delikat fruchtige Peranzana in den Warenkorb – oder gleich zusammen mit dem intensiv fruchtigen Coratina, wenn du beide Charaktere in der Küche haben willst.
Häufige Fragen zum Mono Peranzana
Wie unterscheidet sich das Peranzana vom Coratina von Francesco Cillo?
Deutlich. Das Coratina ist intensiv fruchtig, polyphenolreich, mit spürbarer Schärfe und Bitternote – ein Öl für Fleisch, Hülsenfrüchte und kräftige Suppen. Das Peranzana ist delikat fruchtig und weich, gemacht für Fisch, Gemüse und alles Feine. Viele Kundinnen und Kunden haben beide in der Küche stehen und greifen je nach Gericht.
Ist Peranzana eine apulische oder eine lukanische Sorte?
Botanisch stammt sie aus dem Norden Apuliens rund um Torremaggiore. Angebaut wird sie aber auch jenseits der Regionsgrenze – dieses Öl kommt aus der Basilikata, aus den Hainen und der Ölmühle von Francesco Cillo in Cancellara.
Eignet sich das Öl zum Braten?
Technisch ja, sinnvoll nein. Der Rauchpunkt eines nativen Olivenöls extra liegt hoch genug für schonendes Anbraten, aber Hitze zerstört genau die Aromen, für die du dieses Öl kaufst. Für die Pfanne empfiehlt sich ein einfacheres Öl, für den Teller dieses hier.
Was bedeutet „kalt extrahiert"?
Die Olivenpaste wird bei unter 27 °C verarbeitet. Höhere Temperaturen würden die Ausbeute steigern, aber Aromastoffe und Polyphenole abbauen. Der Begriff ist EU-rechtlich definiert und darf nur bei Einhaltung dieser Grenze verwendet werden.
Wie lange ist das Öl haltbar?
Ungeöffnet und dunkel gelagert etwa 18 Monate ab Abfüllung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum findest du auf der Flasche. Da auftragsbezogen abgefüllt wird, erhältst du in der Regel eine sehr frische Charge.
FRANCESCO CILLO
