Farina di Semola Nr. 120 Hartweizengrieß 1kg
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 339 kcal / 1418 kJ |
| Eiweiß | 10,30 g |
| Kohlenhydrate | 77,00 g |
| Davon Zucker | 1,90 g |
| Ballaststoffe | 3,60 g |
| Fett | 0,50 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,10 g |
| Salz | 0,01 g |
Bernsteingelb, fein wie Puder und trotzdem kein Mehl: Die Farina di Semola N.120 von Cav. Giuseppe Cocco ist Semola rimacinata, also zweifach gemahlener Hartweizengrieß, aus dem Pastificio in Fara San Martino in den Abruzzen. Zwischen den Fingern fühlt sie sich noch leicht sandig an, im Teig verhält sie sich völlig anders als Weizenmehl: Sie nimmt Wasser langsamer auf und ergibt einen Teig, der fest bleibt, statt zu kleben.
Semola rimacinata: was der zweite Mahlgang ändert
Hartweizen wird zunächst zu Semola vermahlen, einem vergleichsweise groben Grieß. Wird dieser ein zweites Mal durch die Mühle geschickt, entsteht Semola rimacinata: feiner, heller und deutlich besser knetbar, aber immer noch körniger als Weichweizenmehl. Im deutschen Handel laufen beide Stufen oft unter dem Sammelbegriff Hartweizengrieß, und das führt in der Küche zu Enttäuschungen. Für Pasta, Brot und Focaccia brauchst du die feine, zweimal gemahlene Variante, und genau die steckt in dieser Packung.
Das zeichnet die Farina di Semola N.120 aus
- Zweifach gemahlene Semola rimacinata aus Hartweizen, ohne Zusätze, Backmittel oder Enzyme.
- Vom Pastahersteller statt von der Großmühle: Cocco verarbeitet Hartweizen seit Generationen täglich und weiß, welche Vermahlung einen Teig trägt.
- Hoher Anteil an Carotinoiden, denen der Hartweizen seine bernsteingelbe Farbe verdankt und die sich später im Teig und in der Kruste zeigen.
- 1-kg-Packung, ergibt rund zehn Portionen handgemachte Pasta oder zwei große Brote.
Mehr über das Pastificio und seine Formate findest du in unserer Kollektion von Giuseppe Cocco.
Der Grieß, aus dem hier sonst Pasta wird
Die meisten Hartweizengrieße im Regal kommen aus großen Mühlen und werden für den Hausgebrauch abgepackt. Diese hier stammt aus einem Pastificio, das denselben Rohstoff Tag für Tag durch Bronzematrizen presst und langsam trocknet. Ein Betrieb, der Pasta aus Grieß und Wasser herstellt, merkt sofort, wenn eine Charge zu weich ist oder zu wenig Wasser bindet. Was du hier kaufst, ist dieselbe Grundlage, aus der im Haus Cocco Spaghetti und Orecchiette entstehen, nur eben ungeformt.
Unser Küchentipp: zwei Teile Grieß, ein Teil Wasser
Für Pasta ohne Ei brauchst du nichts weiter als 200 g Semola rimacinata und rund 100 ml lauwarmes Wasser. Gib das Wasser nach und nach dazu und knete den Teig mindestens zehn Minuten kräftig mit dem Handballen. Er wirkt anfangs widerspenstig, das ist richtig so. Lass ihn danach in Folie gewickelt eine halbe Stunde ruhen, damit der Grieß das Wasser vollständig aufnehmen kann. Erst dann wird er geschmeidig und lässt sich zu Orecchiette, Cavatelli oder Strozzapreti formen.
Zum Bestäuben statt zum Ankleben
Nutze Semola rimacinata auch zum Bemehlen von Arbeitsfläche, Nudelbrett und Pizzaschieber. Sie bleibt körnig liegen, statt wie Weizenmehl eine klebrige Schicht zu bilden, und die frisch geformten Nudeln haften nicht aneinander.
Nicht nur Pasta: Brot, Pizza und Focaccia
In Süditalien ist Semola rimacinata auch eine Brotmehl-Grundlage. Das berühmte Brot aus Altamura in Apulien besteht ausschließlich daraus und hält sich dank der festen Krume tagelang. Für Pizza und Focaccia mischen viele Bäcker 20 bis 30 Prozent unter das Weizenmehl, was für mehr Biss im Rand und eine knusprigere Unterseite sorgt, die im heißen Ofen goldgelb wird. Rechne mit etwas mehr Wasser als gewohnt und gib dem Teig Zeit, denn Hartweizen quillt langsamer. Auch Gnocchi alla romana, der römische Grießschnitten-Klassiker, beginnt mit dieser Zutat.
Häufige Fragen zur Farina di Semola N.120
Was ist der Unterschied zwischen Semola und Semola rimacinata?
Semola ist der grobe Grieß aus dem ersten Mahlgang, Semola rimacinata wird ein zweites Mal vermahlen und ist deutlich feiner. Für Teige, die geknetet und geformt werden, ist die rimacinata die richtige Wahl.
Kann ich damit auch Pizza backen?
Ja, wobei sich eine Mischung bewährt hat. 20 bis 30 Prozent Semola rimacinata im Pizzateig geben Biss und eine knusprige Unterseite. Ein Teig zu 100 Prozent aus Hartweizen wird kompakter und eignet sich eher für Focaccia und Brot.
Brauche ich Ei für selbst gemachte Pasta?
Nein. Pasta aus Hartweizengrieß und Wasser ist die süditalienische Tradition, Eierpasta die norditalienische mit Weichweizenmehl. Für Orecchiette, Cavatelli, Trofie und Strozzapreti gehört kein Ei in den Teig.
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GIUSEPPE COCCO
