Sugo alla Norma con Melanzane Fritte - sizilianisches Auberginen-Sugo
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| Nährwerte pro 100 g | |
|---|---|
| Energiewert | 80 kcal / 333kJ |
| Kohlenhydrate | 5,80 g |
| davon Zucker | 3,80 g |
| Eiweiß | 1,70 g |
| Fett | 5,40 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 0,80 g |
| Davon einfach ungesättigte Fettsäuren | 0,00 g |
| Ballaststoffe | 2,00 g |
| Salz | 0,80 g |
Ein Viertel des Glases besteht aus Auberginenwürfeln, die in nativem Olivenöl extra aus der eigenen Mühle frittiert wurden – nicht in Sonnenblumenöl, nicht in Rapsöl. Das ist der Grund, warum dieses Sugo alla Norma von Frantoi Cutrera nach Catania schmeckt und nicht nach Fertigsauce. Zwei Minuten erwärmen, über Paccheri geben, und du bist einem der besten Pastagerichte Siziliens sehr nah. Ganz dort bist du erst nach einem Handgriff, den wir dir gleich verraten.
Ein Sugo, das absichtlich nicht fertig ist
Die Pasta alla Norma besteht im Original aus vier Bausteinen: Tomate, frittierte Aubergine, Basilikum und geriebene Ricotta salata. Dieses Glas liefert die ersten drei. Dichte und Salzgehalt sind bewusst so eingestellt, dass der salzige Schafskäse noch dazukommt – hätte Cutrera die Sauce so abgestimmt, dass sie allein rund wirkt, würde sie mit Ricotta salata über das Ziel hinausschießen. Genau deshalb kann sie in der Küche mehr als eine fertige Sauce: Du entscheidest, wie weit du gehst.
- 25 % frittierte Auberginen als Stückgut, nicht als Püree – in nativem Olivenöl extra von Frantoi Cutrera frittiert
- 70 % Tomatensauce aus sizilianischen Tomaten, schonend bei niedrigem Druck gegart, damit Aroma und Farbe erhalten bleiben
- Ohne Konservierungs- und Farbstoffe, von Natur aus glutenfrei – und ohne deklarationspflichtige Allergene
- In zwei Minuten warm: 290 g reichen für zwei große oder drei normale Portionen Pasta
Die letzten 30 Sekunden: Ricotta salata und ein Faden Olivenöl
Erwärme das Sugo, koche die Pasta al dente, schwenke sie in der Pfanne mit der Sauce und einer Kelle Nudelwasser. Dann, vom Herd genommen: ein Faden kaltes Olivenöl darüber und reichlich frisch geriebene Ricotta salata. Falls du keine bekommst, funktioniert auch ein gereifter Pecorino oder Ricotta infornata – Parmesan geht, ist aber geschmacklich eine andere Richtung. Ein paar frische Basilikumblätter obendrauf, mehr braucht es nicht.
Auberginen, in Olivenöl frittiert
Auberginen sind kleine Schwämme: Was man ihnen beim Braten anbietet, saugen sie auf und geben es später im Mund wieder ab. Deshalb entscheidet das Frittieröl bei der Norma über alles. Cutrera verwendet das eigene natives Olivenöl extra – dasselbe Öl, das in Flaschen abgefüllt wird und dem Haus seine Auszeichnungen eingebracht hat. Das ist im industriellen Maßstab teuer und genau der Punkt, an dem die meisten Hersteller sparen.
Warum das im fertigen Teller schmeckbar ist
Neutrale Frittieröle bringen nichts mit außer Fett. Olivenöl dagegen trägt eigene Aromen – grasig, mandelig, mit einer feinen Bitterkeit –, und diese Noten setzen sich in den Auberginenwürfeln fest. Im Sugo ergibt das eine Tiefe unterhalb der Tomatensüße, die man nicht benennen kann, aber sofort vermisst, wenn sie fehlt. Dazu kommt die Textur: Die Würfel bleiben als Stücke erkennbar, statt in der Sauce zu verschwinden.
Gegart bei niedrigem Druck
Nach dem Frittieren werden die Auberginen mit der Tomatensauce in Niederdruckkesseln gegart. Diese Technik senkt die nötige Temperatur und verkürzt die Garzeit – Farbe, Frische und die flüchtigen Aromen von Basilikum und Tomate überstehen den Prozess deutlich besser als beim langen Kochen im offenen Kessel. Konservierungsstoffe braucht es dafür nicht; die Haltbarkeit entsteht durch das Einkochen im Glas.
Woher der Name „alla Norma" kommt
Norma ist der Titel einer Oper von Vincenzo Bellini, der aus Catania stammte. Der Legende nach soll der Dichter Nino Martoglio beim Anblick dieses Gerichts ausgerufen haben, das sei „eine echte Norma" – also ein Meisterwerk wie die Oper seines Landsmanns. Ob die Geschichte stimmt, weiß niemand sicher; unbestritten ist, dass die Pasta alla Norma aus Catania kommt und dort mit einer gewissen Strenge verteidigt wird. Wer mit sizilianischen Gästen isst, sollte die Ricotta salata also nicht vergessen.
Frantoi Cutrera: sechs Generationen Olivenöl
In Chiaramonte Gulfi, mitten in den Monti Iblei, presst die Familie Cutrera seit über hundert Jahren Olivenöl und zählt inzwischen zu den meistprämierten Erzeugern Italiens. Mit der Linie „Segreti di Sicilia" hat sie denselben Maßstab auf Konserven übertragen: Rezepturen aus der Großmutterküche, Rohstoffe aus eigenem Anbau oder von kleinen Betrieben der Insel, verarbeitet in der hauseigenen Manufaktur. Dass das eigene Öl dabei nicht nur als Zutat, sondern als Frittiermedium auftaucht, ist für uns das aussagekräftigste Detail der ganzen Linie. Das vollständige Sortiment findest du in unserer Frantoi-Cutrera-Kollektion.
Nach dem Öffnen
Das ungeöffnete Glas hält kühl und dunkel lange. Nach dem Öffnen gehört es in den Kühlschrank und sollte innerhalb von fünf Tagen aufgebraucht werden. Reste lassen sich problemlos einfrieren – in Portionen, dann hast du beim nächsten Mal fünf Minuten Abendessen.
So verwenden wir das Sugo in der Küche
Die naheliegendste Wahl sind kurze, große Nudelformate, die Sauce und Auberginenwürfel aufnehmen: Paccheri, Calamarata, Rigatoni, Casarecce oder sizilianische Busiate – passende Formate findest du in unserer Pasta-Kollektion, das Öl für den Schluss in der Olivenöl-Kollektion. Darüber hinaus ist das Sugo eine gute Basis: als Sauce für gefüllte Auberginen, unter einer Parmigiana, als Boden für gebackene Gnocchi, als Füllung für Involtini oder als Grundlage einer Lasagne, die mit Ricotta statt Béchamel arbeitet. Auch auf einer Pizza bianca mit Mozzarella funktioniert es überraschend gut.
Der Trick mit dem Nudelwasser
Gib das Sugo nicht über die abgetropfte Pasta, sondern schwenke beides zusammen in der Pfanne und löse mit einer Kelle Nudelwasser. Die Stärke im Wasser bindet Sauce und Nudeln zu einer Einheit – genau das ist der Unterschied zwischen Pasta mit Sauce und Pasta in Sauce. Rechne bei 290 g Sugo mit etwa 200 bis 250 g Pasta.
Häufige Fragen zum Sugo alla Norma
Für wie viele Portionen reicht ein Glas? Für zwei große oder drei normale Portionen, also etwa 200 bis 250 g Pasta. Mit etwas Nudelwasser gestreckt geht auch mehr.
Ist das Sugo scharf? Der Peperoncino sorgt für eine leichte Wärme im Nachgang, nicht für Schärfe. Kinder essen es in der Regel problemlos.
Was ist Ricotta salata und brauche ich sie wirklich? Ein gesalzener, gereifter und damit reibfähiger Schafskäse. Das Sugo schmeckt auch ohne, aber die Rezeptur ist auf diesen salzigen Gegenpol hin angelegt – mit Ricotta salata, gereiftem Pecorino oder Ricotta infornata wird aus einem guten Teller ein sehr guter.
Ist das Sugo vegan? Die Zutatenliste enthält keine tierischen Bestandteile. Wer vegan kocht, lässt den Käse weg und nimmt stattdessen geröstete Semmelbrösel mit Salz – in Sizilien eine traditionelle Alternative.
Ist es glutenfrei? Ja. Die Erzeugnisse der Linie Segreti di Sicilia sind von Natur aus glutenfrei, ausgenommen die handwerkliche Pasta, die getrennt hergestellt wird.
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