Olivenöl Monocultivar Taggiasca Extra Vergine
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| Nährwerte pro 100 ml | |
|---|---|
| Energiewert | 824 kcal / 3389 kJ |
| Fett | 91,60 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 15,20 g |
| Ballaststoffe | 0,0 g |
| Eiweiß | 0,0 g |
| Kohlenhydrate | 0,0 g |
| davon Zucker | 0,0 g |
| Salz | 0,0 g |
Ligurisches Olivenöl ist anders. Wer einmal ein echtes natives Taggiasca-Öl probiert hat, versteht sofort, warum die schmale Region zwischen Seealpen und Mittelmeer als Heimat der feinsten Olivenöle Italiens gilt. Mit dem Olio Roi Monocultivar bringen wir dir ein sortenreines, kalt extrahiertes Natives Olivenöl Extra in der 500-ml-Flasche, das in vierter Generation von der Familie Boeri-Roi in Badalucco hergestellt wird. Mild, weich, nussig – und mit einer aromatischen Tiefe, die du in handelsüblichen Olivenölen vergeblich suchst.
Herkunft und Hersteller: die Familie Boeri-Roi seit 1900 in Badalucco
Die Geschichte von Olio Roi beginnt im Jahr 1900, als Giuseppe Boeri – im Tal nur „Pepin u Roi" genannt – im Bergdorf Badalucco die erste Ölmühle der Familie errichtete. Heute leiten Franco Boeri-Roi und sein Sohn Paolo den Betrieb, mit demselben Anspruch wie ihre Vorfahren: Über mehr als ein Jahrhundert hat sich nur die Technik verändert, nie die Haltung zum Produkt.
42 Hektar Olivenhaine und das Mikroklima im Valle Argentina
Die Olivenbäume der Familie wachsen auf 42 Hektar terrassierten Hängen im Valle Argentina oberhalb von San Remo. Manche sind über 300 Jahre alt – Taggiasca-Bäume können über 600 Jahre Früchte tragen, und schon zur Römerzeit wurden hier Oliven angebaut. Dazu kommt eine klimatische Ausnahmelage: Die Alpen schützen die Küste vor kalten Nordwinden, das Mittelmeer mildert die Temperaturschwankungen. Die Oliven reifen dadurch langsam – und genau diese Langsamkeit lässt die feinen Aromen entstehen.
Von der Taggiasca-Olive zum sortenreinen Monocultivar
Monocultivar heißt sortenrein: 100 % Taggiasca, nichts dazu, nichts verschnitten. Während viele günstige Öle aus mehreren Sorten und oft aus verschiedenen Mittelmeerländern gemischt werden, schmeckst du hier den unverfälschten Charakter einer einzigen Olive – ähnlich wie bei einer sortenreinen Abfüllung im Wein.
Die Taggiascaolive ist die heimische Sorte des westlichen Liguriens: klein, dunkel und mit weniger Bitterstoffen als die meisten anderen italienischen Sorten. Daraus ergibt sich der typische Charakter – süßlich, nussig, weich, ohne die kratzigen Noten vieler toskanischer oder apulischer Öle. Auch der Säuregehalt liegt deutlich unter dem Grenzwert von 0,8 %, den ein Natives Olivenöl Extra einhalten muss: ein Hinweis auf frische Oliven und schonende Verarbeitung, und die Grundlage für weiche Aromen und gute Haltbarkeit.
Ernte und Kaltextraktion innerhalb von 24 Stunden
Geerntet wird zwischen November und Januar, im optimalen Reifestadium jeder Olive – teils per Hand, teils mit schonenden Rüttelhilfen, immer mit Blick auf die unversehrte Frucht. Entscheidend ist danach das Tempo: Roi verarbeitet die Oliven innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte, ein Standard, den nur wenige Mühlen einhalten. Je länger die Frucht liegt, desto stärker setzen Oxidation und Fermentation ein.
Granitsteinmühle und moderne Zentrifuge
In der Mühle kombiniert Roi das traditionelle Mahlen unter Granitsteinen mit einer modernen Zentrifugationsanlage: Die Steinmühle bewahrt den klassischen Charakter, die Zentrifuge sorgt für Reinheit und konstante Qualität. Beide Verfahren arbeiten kalt – weder wird erhitzt noch heißes Wasser zugesetzt. Im Endprodukt steckt nichts außer Olivenöl: keine Konservierungsstoffe, keine Antioxidantien, keine Filterhilfsmittel.
Geschmack und Verwendung in der Küche
In der Nase ein voller, warmer Duft: reife Oliven, sonnengewärmte Tomaten und feine Anklänge an Thymian und Rosmarin. Am Gaumen ist das Öl weich, fast buttrig – die Süße der Olive trägt, dazu kommen nussige Noten, eine Spur Mandel und ein frischer Anklang an grünen Apfel oder Artischocke. Bitterstoffe sind kaum wahrnehmbar. Im Abgang zeigt sich ein feines Pfeffern, jenes leichte Kratzen im Hals, das auf einen hohen Anteil an Polyphenolen hinweist. Die Aromen klingen lange nach, ohne aufdringlich zu werden – genau dieser Nachhall unterscheidet ein Spitzenöl von einem Massenprodukt.
Die größte Stärke der Taggiasca-Öle liegt in der kalten Verwendung. Nutze das Öl als Finishing-Öl: ein paar Tropfen über das fertige Gericht, kurz vor dem Servieren. So bleiben Aromen und Polyphenole vollständig erhalten.
Salate, Antipasti, Fisch, Gemüse und Pasta
Für Dressings ist natives Öl extra wie geschaffen: mit Weißweinessig oder Zitronensaft, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer entsteht in 30 Sekunden eine Vinaigrette, die jedes Restaurant-Dressing übertrifft. Auch über Caprese, Bruschetta oder Vitello Tonnato ein Genuss. Weil das Öl so dezent ist, überdeckt es nichts – probier es zu gegrilltem Branzino oder Dorade, zu Carpaccio, Tatar und Crudo oder als Finish auf Vongole. Die ligurische Küche hat das nicht zufällig perfektioniert.
Ein Spritzer über gedämpften Spargel, gegrillte Zucchini, geröstete Tomaten oder frische Burrata – und das Gemüse strahlt. Bei Pasta gibst du einen Esslöffel direkt vor dem Servieren über Linguine alle Vongole, Trofie al Pesto oder Spaghetti Aglio e Olio; in Minestrone und Risotto entsteht beim Untermischen ein cremiges, rundes Mundgefühl. Und was viele nicht wissen: In Kuchen, Plätzchen oder Eis ersetzt hochwertiges Taggiasca-Öl Butter und neutrales Pflanzenöl hervorragend – etwa im klassischen ligurischen Olivenölkuchen oder als Schuss über Vanilleeis mit Fleur de Sel.
Wofür du das Öl nicht verwenden solltest
Zum scharfen Anbraten ist das Roi Monocultivar zu schade – nicht, weil es nicht ginge, denn natives Olivenöl extra ist hitzestabiler als sein Ruf. Für hohe Temperaturen reicht ein einfacheres Öl. Das Spitzenöl gehört auf den Teller, nicht in die Pfanne.
Lagerung und Haltbarkeit von nativem Olivenöl
Olivenöl ist lichtempfindlich. Bewahre die Flasche kühl und dunkel auf, idealerweise bei 12 bis 18 °C – Sonne, Wärmequellen wie der Herd und Sauerstoff sind seine drei größten Feinde. In den Kühlschrank gehört das Öl nicht: Bei zu niedrigen Temperaturen flockt es aus. Schädlich ist das nicht, bei Raumtemperatur wird es wieder klar, aber schöner ist der richtige Platz im Vorratsschrank. Und verschließe die Flasche nach jedem Gebrauch – die kleine Kappe macht einen großen Unterschied.
Häufig gestellte Fragen zum Olio Roi Taggiasca
Worin unterscheidet sich das Taggiasca-Öl von toskanischem oder apulischem Olivenöl?
Es ist deutlich milder, weicher und süßlicher. Toskanische Öle aus Frantoio, Moraiolo oder Leccino sind kräftiger, grasiger und schärfer im Abgang, apulische Öle aus Coratina oft am intensivsten und bittersten. Das Roi eignet sich dadurch besonders für delikate Gerichte, bei denen das Öl nicht dominieren soll.
Kann ich das Roi Olivenöl zum Braten verwenden?
Theoretisch ja, der Rauchpunkt liegt bei rund 190–210 °C. Beim Erhitzen gehen aber genau die feinen Aromen und Polyphenole verloren, für die du dieses Öl gekauft hast. Für hohe Temperaturen nimmst du besser ein günstigeres Olivenöl.
Wie lange ist das Öl haltbar?
Ungeöffnet bei korrekter Lagerung etwa 18 Monate; das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Flasche. Nach dem Öffnen solltest du es innerhalb von zwei bis drei Monaten aufbrauchen, damit Aroma und Frische erhalten bleiben.
Warum ist hochwertiges Olivenöl teurer als Supermarktware?
Sortenreine Oliven aus eigenen Hainen, Lese in Steilterrassen, Verarbeitung innerhalb von 24 Stunden und schonende Kaltextraktion kosten Zeit und Geld. Industrieöle mischen dagegen oft Öle verschiedener Herkunft. Du bezahlst hier für Herkunft, Handwerk und Charakter – und ein paar Tropfen reichen, weil das Aroma so intensiv ist.
Ist das Olivenöl filtriert und bio-zertifiziert?
Das Monocultivar Taggiasca ist schonend filtriert und steht klar in der Flasche, was Haltbarkeit und Aroma zugutekommt. Ein offizielles Bio-Siegel trägt diese Variante nicht, angebaut wird aber nach traditionellen Methoden ohne Pestizide. Olio Roi führt daneben eine separate Bio-Linie – sprich uns gern an, wenn dir die Zertifizierung wichtig ist.
Wie erkenne ich, ob ein Olivenöl gut ist?
Drei Prüfschritte: die Nase – ein gutes Öl duftet nach frischem Gras, Kräutern, Tomaten oder Mandeln, nie ranzig oder muffig. Der Geschmack – bitter und leicht pfeffrig ist erwünscht, dumpf oder fettig nicht. Und das Etikett – Sortenreinheit, Herkunftsregion und Erntejahr sollten klar deklariert sein.
Fazit: ligurisches Spitzenöl mit Charakter und Geschichte
Das Olio Roi Monocultivar Taggiasca ist das Ergebnis einer 125-jährigen Familiengeschichte, eines einzigartigen Mikroklimas und einer Olivensorte, die in dieser Form nur in Ligurien gedeiht. Wenn du milde, ausgewogene Aromen schätzt, dein Olivenöl roh genießen willst und Wert auf Herkunft legst, wirst du dieses Öl lieben. Die 500-ml-Flasche ist dabei die ideale Größe: groß genug für mehrere Wochen Küchenfreude, klein genug, um das Öl frisch aufzubrauchen.
Lege dir das Olio Roi Monocultivar Taggiasca jetzt bei OLIPASO in den Warenkorb – und genieße bald zu Hause echtes ligurisches Olivenöl aus dem Valle Argentina.
ROI
