{"product_id":"cillo-olio-al-peperoncino-chilioel-250-ml","title":"Olio al Peperoncino – Chiliöl mit nativem Olivenöl extra","description":"\u003cp\u003eAuf süditalienischen Tischen steht neben Salz und Pfeffer oft eine dritte Flasche: scharfes Öl, das jeder nach eigenem Geschmack über den Teller gibt. \u003cem\u003eOlio santo\u003c\/em\u003e heißt das dort, heiliges Öl, und traditionell entsteht es zu Hause – zerkleinerte Peperoncini in eine Flasche, gutes Olivenöl darüber, warten.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDas Olio al Peperoncino von Francesco Cillo greift diese Idee auf, geht aber einen anderen Weg. Die Chilischoten wandern nicht in die fertige Flasche, sondern gemeinsam mit den Oliven in die Mühle. Die Schärfe wird also im selben Arbeitsgang gewonnen wie das Öl selbst – und das hat Folgen, die du in der Küche sofort merkst.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eMitgemahlen, nicht eingelegt: woher die Schärfe kommt\u003c\/h2\u003e\n\n\u003cp\u003eCapsaicin, der Stoff hinter der Schärfe, ist fettlöslich. Genau deshalb funktioniert Chili in Öl überhaupt – und genau deshalb gibt es zwei Wege, ein scharfes Öl herzustellen. Beim Mazerieren liegen zerkleinerte Schoten in fertigem Öl und geben Schärfe und Aroma über Tage oder Wochen ab. Bei Cillo passiert es früher: Die sizilianischen Chilischoten kommen zusammen mit den Oliven in die Mühle, Fruchtfleisch und Kerne werden gemeinsam vermahlen, und das Öl verlässt die Anlage bereits scharf.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eWas das beim Dosieren ausmacht\u003c\/h3\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEin mazeriertes Öl ist ein bewegliches Ziel.\u003c\/strong\u003e Solange Schoten in der Flasche liegen, zieht die Schärfe weiter – der erste Löffel und der letzte sind zwei verschiedene Produkte, und wer mittendrin würzt, muss raten. Ein mitvermahlenes Öl ist fertig, wenn es abgefüllt wird: gleichmäßig scharf von oben bis unten, vom Anbruch bis zum Rest. Für alles, was du nach Gefühl würzt – Pizza, Pasta, eine Suppe kurz vor dem Servieren – ist das der praktische Unterschied. Du lernst die Dosis einmal und kannst sie behalten.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDazu kommt: In der Flasche schwimmen keine Pflanzenteile. Das ist nicht nur Optik, sondern auch der Grund, warum du dieses Öl nicht gekühlt lagern und nicht innerhalb von Tagen verbrauchen musst.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch4\u003eWarum du ein Chiliöl besser nicht selbst ansetzt\u003c\/h4\u003e\n\n\u003cp\u003eDer Klassiker aus der Hausmacher-Küche – frische Chilischoten in Öl – ist lebensmittelhygienisch heikel. Frische, säurearme Pflanzenteile unter Öl sind luftdicht abgeschlossen, und in genau dieser sauerstofffreien Umgebung können sich bei Raumtemperatur Bakterien vermehren, die Botulismus auslösen. Wer trotzdem selbst ansetzt, nimmt getrocknete Schoten, lagert im Kühlschrank und verbraucht zügig. Bei einem Öl, dessen Schärfe schon in der Mühle entsteht, stellt sich die Frage nicht: Es kommt kein frisches Pflanzenmaterial in die Flasche.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch5\u003eDas macht genau dieses Chiliöl aus\u003c\/h5\u003e\n\n\u003cul\u003e\n  \u003cli\u003eChili und Oliven gehen gemeinsam in die Mühle – die Schärfe wird mit dem Öl gewonnen, nicht nachträglich hineingezogen.\u003c\/li\u003e\n  \u003cli\u003eGleichmäßig scharf von der ersten bis zur letzten Portion: kein Nachziehen, kein Rätselraten beim Dosieren, keine Pflanzenteile in der Flasche.\u003c\/li\u003e\n  \u003cli\u003eSizilianische Chilischoten auf einem intensiv fruchtigen Öl aus dem eigenen Frantoio der Familie Cillo in Cancellara, Basilikata.\u003c\/li\u003e\n  \u003cli\u003e250 ml – das passende Maß für ein Öl, das man in Tropfen verwendet: die Flasche ist leer, bevor die Frische zum Thema wird.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\n\u003ch2\u003eWie es schmeckt: Schärfe mit Öl darunter\u003c\/h2\u003e\n\n\u003cp\u003eViele Chiliöle schmecken nach Schärfe und sonst nach nichts – weil darunter ein neutrales, billiges Öl liegt, dessen einzige Aufgabe das Transportieren ist. Hier ist die Basis ein intensiv fruchtiges natives Olivenöl extra aus dem eigenen Frantoio, und das merkst du: Unter der Schärfe liegt eine grüne, kräftige Ölnote, die eigenes Gewicht hat. Die Chili setzt sich obendrauf, klar und direkt, mit der trockenen Wärme, die im Rachen bleibt und langsam abklingt.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEin Hinweis zur Dosierung, weil Schärfe erfahrungsgemäß unterschätzt wird:\u003c\/strong\u003e Fang mit einem Teelöffel über dem fertigen Gericht an und schmecke nach. Wasser hilft übrigens nicht gegen ein Zuviel – Capsaicin ist fettlöslich, nicht wasserlöslich. Ein Löffel Joghurt, ein Stück Käse oder Milch wirken deutlich besser.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eDas Haus dahinter: vier Generationen in Cancellara\u003c\/h2\u003e\n\n\u003cp\u003eBegonnen hat alles 1931, als Francesco Cillo in den Lehmhügeln rund um Cancellara in der Provinz Potenza mit etwa 300 Olivenbäumen anfing. Heute führt in vierter Generation Andrea Amadori, der Enkel des Gründers, den Betrieb mit mehr als 3.600 eigenen Bäumen. Geerntet wird von Hand, und weil Frantoio und Haine praktisch nebeneinanderliegen, sind rund vier Stunden zwischen Baum und Mühle keine Marketingzahl, sondern Logistik. Extrahiert wird kalt, also unterhalb von 27 °C.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDass das Haus sein Handwerk versteht, ist für die sortenreinen Öle der Linea Mono dokumentiert: Das Mono Coratina der Ernte 2024\/25 wurde Testsieger im Olivenöltest der Stiftung Warentest (Heft 02\/2026) mit der Gesamtnote „gut\" (2,3). Für das Chiliöl gibt es keine eigene Testbewertung – aber dieselbe Mühle, dieselbe Ernte, dieselbe Arbeitsweise. Wie ein Öl überhaupt entsteht, erklären wir im Magazin unter \u003ca href=\"https:\/\/olipaso.de\/blogs\/news\/wie-olivenoel-entsteht-ernte-muehle-flasche\"\u003eWie Olivenöl entsteht\u003c\/a\u003e; alle Öle des Hauses findest du auf unserer Herstellerseite zu \u003ca href=\"https:\/\/olipaso.de\/collections\/francesco-cillo\"\u003eFrancesco Cillo\u003c\/a\u003e.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eSo verwendest du das Chiliöl in der Küche\u003c\/h2\u003e\n\n\u003cp\u003eDer naheliegendste Einsatz ist der italienischste: ein Faden über die fertige Pizza, so wie es in jeder Pizzeria zwischen Neapel und Matera gemacht wird. Danach kommt die Pasta – Spaghetti aglio, olio e peperoncino brauchen nichts weiter als Knoblauch, Nudelwasser und dieses Öl, und bei Meeresfrüchte-Pasta ersetzt es die Chilischote, die du sonst kleinschneiden würdest. Über Hülsenfrüchte und Suppen gegeben – Kichererbsen, weiße Bohnen, Linsen, eine Minestrone – bringt es Schärfe und Öl in einem Schritt. Dazu Crostini und Bruschetta, gegrilltes Gemüse, und als Marinade für Fleisch und Fisch, wo es vor dem Grillen einzieht.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eZum Erhitzen: Capsaicin ist hitzestabil, die Schärfe bleibt also auch im Topf. Die fruchtigen Olivenölaromen sind es nicht – sie verflüchtigen sich. Nimm das Öl deshalb roh oder erst zum Abschluss, wenn du beides haben willst. Gelagert wird dunkel, verschlossen und nicht neben dem Herd.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eChiliöl oder Olivenöl? Was du wofür brauchst\u003c\/h2\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEin Würzöl ersetzt kein Basisöl.\u003c\/strong\u003e Dieses Chiliöl ist zum Abschmecken gedacht, nicht für die Vinaigrette, den Salat und die Pfanne. Für alles, was ohne Schärfe auskommen soll, bleibt ein sortenreines Öl die Grundlage: das intensiv fruchtige \u003ca href=\"https:\/\/olipaso.de\/products\/cillo-mono-coratina-olivenoel-extra-vergine-di-oliva\"\u003eMono Coratina\u003c\/a\u003e für kräftige Gerichte, das delikat fruchtige \u003ca href=\"https:\/\/olipaso.de\/products\/cillo-mono-peranzana-olivenoel-extra-vergine-di-oliva\"\u003eMono Peranzana\u003c\/a\u003e für Fisch und feines Gemüse. Das Chiliöl steht daneben, nicht davor.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eUnd wenn du die Technik des Mitvermahlens spannend findest: Im Sortiment steht mit dem \u003ca href=\"https:\/\/olipaso.de\/products\/olio-peperoncino-fresco-pikantes-chiliol\"\u003eOlio Peperoncino Fresco von Frantoio Muraglia\u003c\/a\u003e eine zweite Interpretation derselben Idee – dort mit kalabrischen Chilischoten auf apulischer Coratina. Zwei Regionen, zwei Chiliherkünfte, dasselbe Grundprinzip.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch2\u003eHäufige Fragen zum Chiliöl von Francesco Cillo\u003c\/h2\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWie scharf ist das Chiliöl?\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\nDeutlich, aber nicht extrem – der Hersteller gibt keinen Schärfegrad in Scoville an, beschreibt das Öl aber als intensiv und für eine Küche mit Charakter gemacht. Praktischer Rat: ein Teelöffel über das fertige Gericht, nachschmecken, dann steigern.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWerden die Chilischoten mitgepresst oder nachträglich eingelegt?\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\nSie werden mitverarbeitet. Laut Hersteller kommen die sizilianischen Chilischoten während des Pressvorgangs zu den Oliven, die Schärfe entsteht also in der Mühle. In der Flasche liegen deshalb keine Schoten.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKann ich mit Chiliöl kochen und braten?\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\nDie Schärfe hält Hitze aus, Capsaicin ist hitzestabil. Die fruchtigen Aromen des Olivenöls verflüchtigen sich dagegen. Wenn dir beides wichtig ist, gib das Öl erst über das fertige Gericht.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWas bedeutet „olio santo\"?\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\nSo nennt man in Süditalien traditionell scharfes Olivenöl – wörtlich „heiliges Öl\". Klassisch entsteht es im Haushalt, indem getrocknete Peperoncini in Olivenöl ziehen. Die Flasche steht dort selbstverständlich mit auf dem Tisch, damit jeder selbst nachschärfen kann.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWie lagere ich das Chiliöl und wie lange hält es?\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\nDunkel, gut verschlossen, bei Zimmertemperatur und nicht neben dem Herd – Kühlschrank ist nicht nötig. Verbindlich ist das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Flasche. Weil kein frisches Pflanzenmaterial im Öl liegt, gelten hier die üblichen Regeln für Olivenöl, nicht die für selbst angesetzte Würzöle.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWofür nehme ich Chiliöl und wofür normales Olivenöl?\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\nDas Chiliöl ist ein Würzöl zum Abschmecken: Pizza, Pasta, Suppen, Hülsenfrüchte, gegrilltes Gemüse, Marinaden. Für Salate, Vinaigrettes und alles ohne Schärfe bleibt ein sortenreines natives Olivenöl extra die Basis.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3\u003eDie dritte Flasche auf dem Tisch – jetzt bei OLIPASO in den Warenkorb legen\u003c\/h3\u003e\n\n\u003cp\u003eEin scharfes Öl ist nur so gut wie das Öl darunter, und genau da liegt bei diesem der Unterschied. Leg das Olio al Peperoncino von Francesco Cillo in der 250-ml-Flasche hier bei OLIPASO in den Warenkorb, stell es beim nächsten Pizza- oder Pasta-Abend mit auf den Tisch und lass jeden selbst dosieren – so, wie es in Süditalien sowieso läuft.\u003c\/p\u003e","brand":"Francesco Cillo","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":58468120658264,"sku":"CILL9004","price":16.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0888\/2624\/9560\/files\/Olio_al_Peperoncino_Chilioel_mit_nativem_Olivenoel_extra.webp?v=1789683851","url":"https:\/\/olipaso.de\/products\/cillo-olio-al-peperoncino-chilioel-250-ml","provider":"OLIPASO","version":"1.0","type":"link"}